Do., 22. September 2016, 10:12 Uhr
Rund 100 Vertreter Hessischer Kommunen bei Auftaktveranstaltung „Grüne Welle“ dabei
Lampertheimer Verwaltung informiert sich in Offenbach über Stadtumbau und Klimaschutzprojekte
LAMPERTHEIM – Mitte September trafen sich auf Einladung des Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz rund 100 Vertreter Hessischer Kommunen zur Auftaktveranstaltung „Grüne Welle“ des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau in Hessen“ in Offenbach am Main. Gemeinsam mit Staatsministerin Priska Hinz sowie Dr. Helga Jäger von der zuständigen Fachabteilung im Ministerium informierten sich aus Lampertheim Sabine Vilgis von den Technischen Betriebsdiensten sowie Raimund Rinder vom Fachbereich Bauen und Umwelt über gelungene Projektbeispiele in Offenbach, die gute Ansätze für einen klimagerechten Stadtumbau darstellten. Der Klimawandel und seine Folgen sowie die grüne und die blaue Infrastruktur also Begrünung und Wasser, stellen zentrale Themen des neuaufgelegten Stadtumbauprogramms in Hessen dar. Bei der ganztätigen Veranstaltung wurden von Maßnahmen aus dem Bereich E-Mobilität, über Entsieglungsprojekte in Stadtquartieren, die Anlage von Park- und Freiflächen bis hin zum Hausbau in Passivhausbauweise eine Vielzahl von Projekten vorgestellt und direkt vor Ort erläutert.
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Wir nehmen viele spannende Anregungen mit und können gleichzeitig feststellen, dass wir in Lampertheim bereits an vielen Stellen sehr gut aufgestellt sind“ so Rinder. Im Februar diesen Jahres hat sich die Stadt Lampertheim um Neuaufnahme in das Städtebauförderprogramm beworben. Dabei wurde insbesondere die Innenstadt ins Visier genommen. Ein wesentlicher Baustein der Lampertheimer Bewerbung war die Grünvernetzung und Schaffung von grünen Verbindungen zwischen dem Lampertheimer Altrhein und dem Stadtwald. Dabei ist der Lampertheimer Stadtpark als große und herausragende innerörtliche Grünfläche ein zentraler Baustein. Im Städtebau sind die Quartiere Unterdorf, Sedanstraße, Domgasse, Kaiserstraße-Wilhelmstraße sowie das Bahnhofsumfeld in die Gebietsabgrenzung von der Stadt mit aufgenommen worden. Dadurch sollen die bereits aufgenommenen Schwerpunkte der Innenstadtentwicklung verstärkt und vertieft werden, sowie die vorhandenen Problemlagen, unter anderem des innerstädtischen Handels angegangen werden. Fachbereichsleiter Raimund Rinder erwartet gespannt die Entscheidung des Ministeriums über die Programmaufnahme. Bereits bei der Veranstaltung am Dienstag teilte Ministerin Hinz mit, dass Bewerbungen von 57 hessischen Kommunen vorliegen. Die Entscheidung ist für Mitte Oktober vorgesehen. Für Lampertheim wäre es ein Riesenerfolg und eine große Chance in der zukünftigen Stadtentwicklung an dem Förderprogramm partizipieren zu können, so Rinder. Sabine Vilgis von den Technischen Betriebsdiensten sieht insbesondere Möglichkeiten Grünvernetzungen in der Stadt sowie den weiteren Ausbau des Stadtparks voranzubringen und Lampertheim damit noch attraktiver und lebenswerter zu gestalten. zg