SILVESTERLÄUFE: Supermarathon-Club Annabelle sowie TSG und TV Bürstadt organisieren sportlich-geselliges Highlight
Laufender Jahresausklang
HOFHEIM / BÜRSTADT – Zu einem sportlichen Jahresausklang luden sowohl der Supermarathon-Club Annabelle in Hofheim sowie die Organisationsgemeinschaft aus Turn- und Schwimmgemeinde 1955 e.V. (TSG) und TV 1891 Bürstadt e.V. ein. Den Vereinen ging es dabei keinesfalls um die sportliche Leistung, sondern um den sportlichen Gemeinschaftssinn. Daher erfolgten keine Zeitnahmen und die Geselligkeit wurde bewusst in den Vordergrund gerückt.
Die Silvesterrakete gab das Startsignal für die rund 140 Laufenden, die sich im Sportpark Hofheim eingefunden hatten. Foto: Nadine Schütz
Lauf mit Tombola-Teilnahme
In Hofheim starteten die 138 Läuferinnen und Läufer vom Grundschulalter bis über 70-jährig pünktlich um 10 Uhr zum inzwischen 19. Silvesterlauf des Supermarathon-Club Annabelle. Als Startsignal diente, wie in den vergangenen Jahren, eine Silvester-Rakete, gezündet von Stephan Herbold. Fünf oder zehn Kilometer standen den „Joggenden“ zur Auswahl. Walkerinnen und Walker begnügten sich mit der kürzeren der beiden Strecken. Die Stimmung war „natürlich gut“. „Wir laufen jedes Jahr für die guten Vorsätze“, schmunzelte der mit Walkingstöcken ausgerüstete Christian aus Hofheim, der in seinem fünfköpfig anwesenden Freundeskreis die Senioren-Liga vertrat.
Die Temperaturen waren mild, doch der Wind trieb immer wieder Nieselregen über die Gegend hinweg, der für rutschige Böden sorgte. Darauf wies Mit-Organisator Wolfgang Herbert die Laufenden vor dem Start hin – ebenso auf die seit letztem Jahr nicht aufgefüllten Schlaglöcher auf den Wirtschaftswegen. „Doch Läufer sind Freiluftsportler und hart im nehmen“, erklärte er diesbezüglich gegenüber dem TiP.
Eine Startgebühr wurde nicht erhoben, eine Spende aber gerne entgegengenommen. So konnten die Kosten für beispielsweise die Versicherung und die Getränke gedeckt werden, die die Sportlerinnen und Sportler bei einem Zwischenstopp gut annahmen.
Bei der anschließenden Tombola ging fast jeder mit einem Preis nach Hause. Klassische Lose gibt es hier keine – wer läuft, ist automatisch als Tombola-Teilnehmer registriert. Die Preise wurden auch in diesem Jahr von ortsansässigen Unternehmen gestiftet, wofür das achtköpfige Organisationsteam äußerst dankbar ist. Auch für den Betreiber des Sportheims haben sie aufgrund der unkomplizierten Zusammenarbeit ein großes Lob übrig. Trotz einiger Parallelveranstaltungen waren die Organisatoren rundum zufrieden, was das positive Feedback der Teilnehmer bestätigte.
In Bürstadt beging man bereits den 47. Silvesterlauf, in 14. Kooperation der beiden großen Turnvereinigungen. Foto: Nadine Schütz
47. Silvesterlauf in Bürstadt
Auch in Bürstadt nahm man den Jahresausklang mehr für die Geselligkeit denn für sportliche Herausforderungen zum Anlass. So freute sich das 14-köpfige Organisationsteam aus den beiden großen Sportvereinen über die enge Kooperation mit der Stadt und den Gewerbetreibenden. Man blickt in diesem Jahr bereits auf die 14. Kooperation und Andreas Röß, Vorsitzender des TV Bürstadt, und André Kukutschka, stellvertretender Vorsitzender der TSG, bestätigten: „Alles klappt Hand in Hand.“
Ebenso wie in Hofheim erhob man beim Bürstädter Silvesterlauf keine Startgebühr. Eine Spende war natürlich gern gesehen, denn davon profitiert die Jugendarbeit in den beiden Vereinen. Dass trotz des vorangegangenen Regens so viele Interessierte gekommen waren, erfreute die Organisatoren natürlich.
Genau 160 Läuferinnen und Läufer im alter von zwei bis 84 Jahren waren an den Start gegangen. Die Stimmung sei gut, bestätigte Gelegenheitsläuferin Elena aus Bürstadt, die mit ihrem vierköpfigen Team den HCV vertrat. Nachdem Ernst Becker, Leiter der Leichtathletikabteilung des TV Bürstadt, den Startschuss gegeben hatte, setzte sich das Läuferfeld nach und nach in Bewegung. Der als letzter die Startlinie überquerende frühere Bürgermeister Alfons Haag ließ schmunzelnd wissen, dass er nur wegen des in Aussicht stehenden Glühweins teilnehme.
Wer letzterem schon früher frönen wollte, hatte sich als Zuschauer ein gemütliches Plätzchen an der Grillhütte gesucht. Alles in allem war man mit der Veranstaltung sehr zufrieden.