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Do., 10. Dezember 2015, 10:42 Uhr
Nachwuchstänzer nimmt an Weltmeisterschaft im Jazz- und Modern Dance im polnischen Mikolajki teil
Leon Morosch tanzt auf internationaler Bühne
BÜRSTADT - Früh ging es am Montagmorgen für den elfjährigen Leon Morosch aus Bürstadt an den Flughafen Frankfurt. Von dort flog der junge Tänzer mit seinem Papa nach Warschau, um nach einer mehrstündigen Autofahrt im polnischen Mikolajki für die TG Bobstadt bei der diesjährigen Weltmeisterschaft im Jazz- und Modern Dance aufzutreten. Die Wettkämpfe dauern noch bis Sonntag. Der bereits erfahrene junge Mann steht bereits das dritte Jahr in Folge auf der internationalen Bühne. Mit seiner Formation Coco konnte er 2013 und 2014 gegen die Weltspitze antreten, und als Solist feierte er mit einem vierten Platz im vergangenen Jahr die WM-Premiere. In diesem Jahr hat Trainerin Lisa Ritzert bereits früh mit den Solo-Proben begonnen – unterstützt von Bundestrainer Andreas Lauck. Vom HTV bekam der Nachwuchstänzer zusätzlich mit einem Kadertraining Förderung. Auch der Deutsche Tanzsportverband nahm den Sprössling von Trainerin Lisa in den Kader auf. Mit so viel Unterstützung im Hintergrund konnte sich Leon schon den Deutschen Meistertitel 2015 sichern und zeigt sich jetzt auf der „großen“ Bühne. In gleich zwei Kategorien will Leon sein Können unter Beweis stellen: im Jazz mit viel Glitzer und Glamour, aber auch in der Kategorie Modern mit hohem technischen Niveau. „Ich bin super stolz auf Leon, er arbeitet sehr hart an sich. Das ist besonders wichtig, wenn man in der Weltspitze mithalten möchte.“, lobt die Trainerin das Trainingsverhalten ihres Schützlings. Selbst kann Lisa Ritzert aus beruflichen Gründen in diesem Jahr erstmals nicht mit nach Polen fliegen. Mit Bauchweh verabschiedete sie sich im letzten Training von Leon. „Er ist mittlerweile so erfahren, dass er das sicher auch ohne mich ganz toll meistern wird. Natürlich wäre ich aber viel lieber bei ihm, um ihn dort zu unterstützen.“, meint die Trainerin etwas wehmütig. Leon’s eigene Formation „Coco“ hat dem Tänzer einen Glücksbringer mit nach Polen geschickt. Mit dieser tollen Unterstützung aus der Heimat sind alle gespannt welche Ergebnisse Leon mit nach Hause bringt. Für die Daheimgebliebenen Fans ist Leon auch ohne Titel der Größte. zg