TIP stellt auch in dieser Woche Bücher aus dem LiteraTurm im Lampertheimer Stadtpark vor
Lesegenuss für Frauen aus dem Bücherschrank
Entspannte Lesestunden für Frauen bietet der Bücherschrank im Lampertheimer Stadtpark. Foto: pixabay.com
LAMPERTHEIM – Auch in dieser Woche stellt der TIP in seiner Serie wieder interessante Bücher aus dem LiteraTurm, dem offenen Bücherschrank im Lampertheimer Stadtpark, vor. In dieser Woche liegt der Schwerpunkt auf Literatur für Frauen – vom Heimatroman über Abnehmproblematik bis zu Romanen mit Meditationserfahrungen. Entnommen können werden die Bücher am Erscheinungstag der TIP-Ausgabe am Samstag, 17. Februar.
Beste Unterhaltung ist dabei garantiert – so wie in„Heimatglocken bringen die Herzen zum Klingen” – dies ist der Titel eines Sammelbandes, der fünf Heimatromane enthält.
Täglicher Kampf mit dem „Moppel-Ich”
„Der Kampf mit den Pfunden" ist Thema von Susanne Fröhlichs Buch „Moppel-Ich”: Diät zu halten ist kein Spaß. Dicksein auch nicht. Der tägliche Kampf mit den Pfunden ist nichts für Feiglinge. Süßigkeiten, Big-Mac und Co sind mächtige Gegner. Wie man sie (wenigstens zeitweise) besiegt, warum dürre Zicken fast schlimmer sind als eine Woche ohne Kohlenhydrate, von Hungeranfällen, Strategien, Tricks der Promis, Sportversuchen, kleinen Niederlagen und großen Erfolgen berichtet Susanne Fröhlich aus Erfahrung am eigenen Leib. Wie gewohnt schonungslos - vor allem mit sich. Trost, Hoffnung und schlankere Perspektiven für alle, die täglich aufs Neue mit ihrem „Moppel-Ich“ in den Ring steigen.
Bewegende Selbsterfahrung
Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien – das ist „Eat, Pray, Love” von Elizabeth Gilbert. Essen. Beten. Lieben. Das braucht der Mensch zum Glücklichsein. Aber die einfachsten Dinge sind die schwersten, das weiß auch Elizabeth. Mit Anfang 30 hat sie ihren Mann verlassen und steht nun vor einem Scherbenhaufen. Nach tränenreichen Nächten beschließt die New Yorkerin, eine lange Reise anzutreten: In Italien lernt sie die Kunst des Genießens kennen, in einem indischen Ashram alle Regeln der Meditation und in Bali trifft sie auf Felipe und erfährt durch ihn die Balance zwischen innerem und äußerem Glück. Eine ehrliche und bewegende Selbsterfahrungsgeschichte für alle, die mutig Verantwortung für sich selbst übernehmen wollen.
Süße Sommertage
Spannung verspricht „Ein süßer Sommer” von Petra Hammesfahr. Hinterher weiß Schröder mit Gewissheit, dass er die Katastrophe hätte verhindern können. Aber Liebe macht bekanntlich blind. Im Zug lernt er Candy kennen: Jung, süß und lebendiger als jede andere Frau, die er vor ihr kannte. Sie will in Köln einen Freund ihrer todkranken Mutter suchen. Schröder hilft ihr dabei. Und er glaubt bis zuletzt, dass Candy den Gesuchten nur ans Sterbebett ihrer Mutter holen will...
Spannung pur
Und auch „Eine entwaffnende Frau” von Ruth Rendell lädt zu einer spannenden kriminalistischen Reise ein: In Tancred House, einem prachtvollen Anwesen mit ausgedehntem Waldbesitz, hat sich ein unvorstellbares Massaker ereignet. Während des Abendessens wurden Davina Flory, die Eigentümerin, ihr zweiter Ehemann Harvey Copeland sowie Davinas Tochter Naomi Jones erschossen. Einzige Überlebende des Blutbades ist Davinas Enkelin Daisy Jones. Alles spricht für einen Raubmord. Vor allem um Daisy zu schonen, setzt Inspector Wexford alles daran, den Fall möglichst schnell und ohne großen Presserummel zu lösen. Doch sehr zum Ärger der vorgesetzten Dienststelle ziehen die Ermittlungen sich hin – denn je genauer Wexford hinter die Kulissen dieser merkwürdigen Familie in Tancred House blickt, desto verwirrender erscheinen ihm die Verhältnisse…
Stolze Frauen
Im Mittelpunkt des Romans „Mit dem Herzen einer Wölfen” von Ruth Freeman Solomon steht die schöne Ronja, Tochter einer einflußreichen Familie, die zudem von unbändigem Stolz und unnachgiebigem Selbstbewußtsein erfüllt ist. Ihre leidenschaftliche Liebe gilt Boris, dem Sohn der Tatarenfürstin von Odessa. Sie ruht nicht eher, als bis sie seine Frau geworden ist.
Bücher für alle
Damit alle in den Genuss des Lesens von Büchern kommen können, wurde die Idee der offenen Bücherschränke geboren. So wie der LiteraTurm im Stadtpark in Lampertheim, in dem dank der Bürgerstiftung und zahlreichen Unterstützern Platz für bis zu 400 Büchern besteht.
Das Konzept des LiteraTurms ist einfach: Aus diesem Regal, das bewusst an zentraler Stelle im Park aufgestellt wurde, können die Bürger ein Buch herausnehmen, lesen, wieder zurück stellen oder einfach mit nach Hause nehmen. Bücher, die zu Hause keinen Platz mehr haben und für andere lesenswert erscheinen, können gerne hinzugestellt werden. Bücher aller Art sind willkommen: Romane, Krimis, Kinderbücher, Sachbücher undundund. Aber bitte achten Sie darauf, dass die Bücher, die Sie in den Bücherschrank stellen, einen Mehrwert für weitere Leser haben und in kleinster Art und Weise über gesetzes- oder verfassungsfeindlichen Inhalt verfügen dürfen. Parkbänke in der Nähe laden zum Verweilen und Lesen ein – auch an sonnigen Wintertagen.
In der Winterzeit öffnet der Bücherschrank normalerweise ab 11 Uhr. Geschlossen wird etwa um 17 Uhr. Benjamin Kloos