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Do., 30. März 2023, 16:28 Uhr
RELIGION: Gemeinsame Aktion der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde Lampertheim mit Bürgermeister Gottfried Störmer und Erstem Stadtrat Marius Schmidt
Linde als Zeichen der Liebe und Freundschaft gepflanzt
Pflanzten gemeinsam eine Linde zum Zeichen des Friedens: Bürgermeister Gottfried Störmer, der Vorsitzende der Ahmadiyya-Gemeinde Lampertheim Bilal Ahmad, Imam Murtaza Mannan und der Erste Stadtrat Marius Schmidt (v.l.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Sie soll ein Zeichen der Liebe, der Freundschaft und des friedlichen Miteinanders sein: Die Linde, welche die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde Lampertheim am Donnerstag im Rosenstock gemeinsam mit Bürgermeister Gottfried Störmer und dem Ersten Stadtrat pflanzte.
Vermutlich im Jahr 1989 hatte es bereits eine Baumpflanzung der Gemeinde im Stadtpark gegeben, dies war nun die erste offizielle Aktion dieser Art. Zu Beginn der Baumpflanzung rezitierte Imam Murtaza Mannan aus der Sure 14 aus dem Heiligen Koran, sowohl auf arabisch als auch in deutscher Sprache. Bürgermeister Gottfried Störmer betonte, dass „wir uns freuen, dass Sie in Lampertheim nicht nur Fuß gefasst haben und heute diesen Baum pflanzen, sondern dass wir dies gemeinsam tun können. Vor wenigen Wochen haben wir gemeinsam 100 Jahre Ahmadiyya-Gemeinde gefeiert. Sie sind Teil unseres Gemeinwesens und leisten einen Beitrag dazu. Herzlichen Dank!“ Unter das Motto der Ahmadiyya-Gemeinde,„Liebe für alle, Hass für keinen”, könne sich jeder stellen und dafür eintreten. „Es ist ein tolles Zeichen, gemeinsam einen Baum zu pflanzen und zusammen weiter zu wachsen”, so Bürgermeister Störmer weiter.
Auch der Erste Stadtrat Marius Schmidt zeigte sich von der Aktion begeistert. „2020 wurde hier am Tag der Deutschen Einheit durch das damalige Bündnis für Demokratie und heutige Partnerschaft für Demokratie hier an dieser Stelle eine Esche gepflanzt. Wir freuen uns, dass heute ein neuer Baum hinzukommt. Lampertheim wird so noch grüner und klimafreundlicher. Ich wünsche dem Baum und Ihrer Gemeinde ein langes Leben.”
Imam Murtaza Mannan dankte der Stadt Lampertheim für die Möglichkeit, Teil der Gemeinschaft zu sein. Der Vorsitzende derAhmadiyya-Gemeinde Lampertheim, Bilal Ahmad, ergänzte, dass es das Ziel der Gemeinde sei, Frieden zu verbreiten – gerade aktuell im Ramadan, dem Fastenmonat der Muslime.Benjamin Kloos