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  • Fr., 01. Dezember 2023, 09:01 Uhr
    FEUERWEHR: 29.600 Euro vom Kreis Bergstraße als Zuschuss für überörtliche Aufgaben der Feuerwehr Lampertheim Mitte

    Lob auch für Einsatz im interkommunalen Brandschutz

    Bescheidübergabe vor der Drehleiter (von links): Stadtbrandinspektor Sven Gleißner, Landrat Christian Engelhardt, Bürgermeister Gottfried Störmer, Kreisbrandinspektor Steffen Lutter und Eva Grabowski, Fachbereichsleiterin Verwaltung bei der Abteilung Gefahrenabwehr. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Feuerwehr ist eine kommunale Aufgabe. Das stellte Landrat Christian Engelhardt bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides über 29.600 Euro an die Stadt Lampertheim in der Feuerwache in der Florianstraße fest. Doch die Freiwillige Feuerwehr Lampertheim Mitte nimmt auch überörtliche Aufgaben wahr und sei dafür mit Gerätschaften sehr gut ausgestattet, die sich kleinere Gemeinden nicht leisten könnten, erklärte Engelhardt, deshalb der jährliche Zuschuss für Arbeit und Ausstattung der Lampertheimer Feuerwehr Mitte. Auf einer internen Liste waren die Eurobeträge im Einzelnen für die jeweiligen Geräte und Fahrzeuge vermerkt, darunter die große Drehleiter, ein Wechsellader-Fahrzeug, das Mehrzweckboot für Rettungseinsätze auf dem Rhein als Bundesschifffahrtsstraße von der Landesgrenze bis Gernsheim, ein Tanklöschfahrzeug und eine Sandsackmaschine. Auch Bürstadt, Biblis, Bensheim, Heppenheim und Mörlenbach erhalten für ihre Freiwilligen Feuerwehren Zuschüsse. Insgesamt hat der Kreis Bergstraße in diesem Jahr für 13 Städte und Gemeinden Zuwendungsbescheide in Höhe von 212.380 Euro ausgestellt. Aus Zeitgründen wurden Lampertheim und Mörlenbach exemplarisch für die Bescheidübergabe ausgewählt, an vonseiten des Kreises Bergstraße der Kreisbrandinspektor (KBI) und Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr Steffen Lutter und Eva Grabowski teilnahmen.

    Planung und Koordination der überörtlichen Zusammenarbeit ist Sache des Kreise

    Die Fachbereichsleiterin Verwaltung bei der Abteilung Gefahrenabwehr, erklärte, dass diese überörtliche Zusammenarbeit in öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen des Kreises Bergstraße mit den Kommunen geregelt ist. Sache des Kreises sei die Planung und Koordination der überörtlichen Zusammenarbeit, erläuterte der Landrat, eine Aufgabe in der Hand von Fachbereichsleiterin Grabowski. Bürgermeister Gottfried Störmer dankte für die Unterstützung des Kreises und den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr, die den Brandschutz in ihrer Stadt übernehmen und im Sinne der interkommunalen Zusammenarbeit zu Einsätzen außerhalb gehen. Da die Gerätschaften in Lampertheim bereits vorhanden seien, komme das Geld in den allgemeinen Topf der Feuerwehr. Als Ersatzbeschaffung sei aktuell eine neue Drehleiter für rund eine Million Euro und ein Mehrzweckboot für 300.000 Euro ausgeschrieben. Im Haushalt der Stadt seien allein für den Betrieb der Feuerwehren Lampertheim Mitte, Hofheim und Hüttenfeld ohne Anschaffungen 400.000 Euro jährlich eingeplant. Kreisbrandinspektor Lutter und Stadtbrandinspektor (SBI) Sven Gleißner gingen auf die Ausbildung der ein, die im Kreis ebenfalls überörtlich stattfindet. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Hüttenfeld finden Motorkettensägenlehrgänge mit jeweils sechzehn Teilnehmern statt, bei der Feuerwehr Lampertheim Mitte werden Lehrgänge für Truppführer und zur Absturzsicherung durchgeführt. Gleißner wies auf einen weiteren Aspekt hin: Der Ausbildungsstandort könne sich präsentieren und die eigenen Leute seien vor Ort beim Lehrgang.

    Hannelore Nowacki

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