Mo., 17.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 31. März 2014, 21:54 Uhr
    Über 50 Teilnehmer beim Workshop „Transparenz & Kommunikation leben“ / Denkzettel für den Trialog – „Dialog ist die Kunst des gemeinsamen Denkens“

    „Lokale Agenda 21 Lampertheim – Arbeitskreis Aktive Bürgerbeteiligung“ im Trialog

    Viel Denkarbeit wurde im Workshop zum Thema „Transparenz & Kommunikation leben“ geleistet, aber auch der Humor zu seinem Recht. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM  – Bei herrlichem Frühlingswetter waren am Samstagvormittag über 50 Teilnehmer im Sitzungssaal des Stadthauses beim Workshop zum Thema „Transparenz & Kommunikation leben“ versammelt, um weiter in den Trialog zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung mit Ideen und Vorschlägen Richtung „Bürgerkommune“ einzusteigen. Eingeladen hatte der Arbeitskreis  „Aktive Bürgerbeteiligung“ mit seinen neuen Sprechern Werner Brall und Bernd Ritter, angemeldet hatten sich 55 Personen. Ludwig Weitz, der als Organisationsberater, Moderator, Trainer und Coach tätig ist, leitete die Veranstaltung. Bereits den ersten Workshop hatte er moderiert. „Ich bin gerne wiedergekommen“, sagte Weitz. Auch erlebe er es nicht so oft, dass der Sprecher einer Agenda-Gruppe im nächsten Jahr schon Bürgermeister ist. Unter dem Motto „Ich mache mit“ waren neben Bürgermeister Gottfried Störmer und dem Ersten Stadtrat Jens Klingler rund  zehn Führungskräfte aus der Stadtverwaltung gekommen, Magistratsmitglieder und Stadtverordnete aus den Fraktionen von SPD und Bündnis90/Die Grünen waren in beachtlicher Stärke vertreten sowie Lampertheimer Bürger, von denen einige aus ihrer Vereinsarbeit bekannt sind.

    Ein Tisch mit viel Jugend machte sich mit Engagement an die Arbeit. Foto: Hannelore Nowacki


    Mit elf Jahren war Melina die jüngste Teilnehmerin, die mit weiteren, etwas älteren jungen Leuten an einem Tisch zusammensaß. Sie sei ganz freiwillig aus Interesse gekommen, versicherte sie auf Nachfrage des Moderators. Mit 90 Jahren war Herbert Schulz der älteste Teilnehmer. Beim ersten Workshop vor einem Jahr machten vierzig Personen mit, daran erinnerte Bürgermeister Störmer in seinen Begrüßungsworten. Ein Resultat dieses Wirkens war die Einrichtung einer Ehrenamtsbörse auf der Homepage der Stadt Lampertheim. Störmer sagte mit Blick auf das aktuelle Thema Transparenz und Kommunikation: „Ich bin überzeugt, wir sind auf einem guten Weg“.  Diesmal ging es in den zur Verfügung stehenden vier Stunden um Gruppenarbeiten an den einzelnen Tischen, die in drei zeitlich vorgegebenen Phasen nach dem methodischen Modell des „Dialog-Cafés“ in drei Schritten „sehen – urteilen – handeln“ Ideen und Erkenntnisse zusammentrugen. „Damit der Dialog gelingt“ nannte Weitz sieben Grundregeln: „Dialog ist die Kunst des gemeinsamen Denkens“ war die erste Regel, eine weitere „sagen Sie, was sie denken und fühlen“. Schließlich komme es darauf an „Ideen zu vernetzen und zu verbinden“. Auf einem „Denkzettel“ wurden die drei jeweils wichtigsten Erkenntnisse einer Gruppe notiert, die Bernd Ritter an die Stellwand heftete. Zuvor stellte ein Tischsprecher oder eine Sprecherin dem Plenum die Ergebnisse vor. Auf den „Denkzetteln“ kamen die unterschiedlichsten Wünsche, Vorschläge und Forderungen zusammen. Zur Frage, „was brauchen wir“, war der Wunsch nach guter Kinder- und Jugendbetreuung notiert wie auch die Forderung an die Politik nach mehr Bürgerversammlungen nach der Hessischen Gemeindeordnung. Wie man es bei einem Café schätzt, waren die Tische mit einer sauberen Tischdecke eingedeckt. Schon in der ersten Phase war Schluss mit Weiß, denn alle Ideen durften und sollten auf die Papierdecken geschrieben werden. Die erste Pause hatten sich die Teilnehmer nach 105 Minuten Denkarbeit verdient. Am Büffet standen Getränke, süße Kaffeestückchen und knuspriges Körnergebäck bereit. Die Auswertung des Workshops nimmt noch einige Tage in Anspruch, teilte Arbeitskreissprecher Brall schriftlich mit. Geprüft werden sollen unter anderem die Umsetzungsmöglichkeiten vorgeschlagener neuer und zusätzlicher Kommunikationsformen. Hannelore Nowacki

    [nggallery id=203]

     

     

     

     

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 1