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  • Do., 13. Januar 2022, 11:50 Uhr
    STADTVERWALTUNG BÜRSTADT: Bilanz der Testungen in den Kinderkrippen und Kindertagesstätten 

    Lolli-Schnelltests mit erfreulichen Ergebnissen 

    BÜRSTADT – Die von der Stadtverwaltung eingeleitete Maßnahme, seit Mitte Dezember in den Bürstädter Kinderkrippen und Kindertagesstätten (Kita) in Eigeninitiative Schnelltests durchzuführen, hat sich bislang bewährt. Das Zwischenfazit im Rathaus zu den in städtischer Trägerschaft befindlichen Einrichtungen fällt jedenfalls äußerst positiv aus. Zur Testung werden sogenannte Lolli-Schnelltests verwendet, die für jedes Alter als zumutbar erachtet werden. Durchgeführt werden die Tests sowohl von Eltern während der Bringzeit als auch dem Personal in den Kinderkrippen oder Kitas. Beim Testen werden die Wattestäbchen zur Probeentnahme in den Mundraum geführt und sind somit recht einfach anzuwenden.

    Getestet wird zwei- bis dreimal wöchentlich, die Resonanz ist groß, aber noch erfreulicher bislang die Ergebnisse. Gerade vier positive Ergebnisse wurden seit Einführung der Teststrategie registriert, worunter sich ein falsches Ergebnis einreihte, das offensichtlich durch eine Nahrungsaufnahme kurz vor dem Test zustande kam und das Testergebnis verfälschte. Bei den anderen Betroffenen wurde entsprechend reagiert. Nach dem Erkennen der Infektion im derzeitigen Wochenverlauf wurden die betroffenen beiden Kinder abgeholt, PCR-Tests veranlasst, deren Ergebnis allerdings noch aussteht. Eine weitere Verbreitung des Virus oder gar Schließung der Gruppe beziehungsweise der betroffenen Einrichtung konnte somit erfolgreich verhindert werden. Erfahrungen im Zuge der Omikron-Variante bestehen derzeit noch keine.

    Für die kommenden Wochen sind ausreichend Tests vorhanden. Noch sind sogar tägliche Tests durchführbar, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, sollte bei einem Kind ein positives Ergebnis auftauchen. Ein 100prozentiger Schutz kann allerdings auch hier nicht garantiert werden, da vereinzelt Eltern der Testung ihrer Sprösslinge nicht zugestimmt haben. Die weitere Vorgehensweise ist dann abhängig von den Empfehlungen auf Landesebene. zg

     

     

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