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  • Mo., 21. Juli 2014, 10:58 Uhr
    Lichterfest im Stadtpark – ein Sommertraum bis nach Mitternacht mit kulinarischen Genüssen und edlen Tropfen

    Magische Lichteffekte und fantastische Musik

    Ein besonderes Ambiente bot das Lichterfest der Musikschule am Samstagabend und faszinierte zahlreiche Besucher. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – „Totale Finsternis“ war nur auf der Bühne angesagt, so hieß das Stück für Band, Sänger und Orchester der Musikschule zur Eröffnung des Lichterfestes bei strahlend blauem Himmel und einem goldenen Horizont über dem Stadtpark. Nach und nach kam die Dunkelheit und mit ihr das magische Leuchten im Stadtpark. Ein Sommertraum wurde Wirklichkeit – ohne einen Regentropfen konnte sich das Lichterfest am Samstag in voller Pracht entfalten. In lauer Sommernacht spiegelten sich die Lichteffekte im See, die Baumriesen im Stadtpark wie auch die große Fontaine See zogen im Farbenspiel der zahlreichen Strahler die Blicke auf sich. Während von der Bühne her Musik und Gesang über dem Park schwebten und auch an den letzten Tischreihen mit Genuss gehört werden konnten, ließen manche Besucher ihre Beine zur Kühlung in den See baumeln, Kinder plantschten vergnügt im Ziergewässer.

    Gemütlich und gesellig war es im Zeltdorf vor der Bühne, die weißen Pagodenzelte umsäumten das Areal, das zum vierten Lichterfest größer wurde und mehr Besuchern Platz bot. Der Blick auf die hochragende Fontaine war frei, da die Bühne nun mit dem Rücken zur Martin-Kärcher-Straße aufgebaut war. Ungefähr 1.500 Besucher waren gekommen, so schätzte Musikschulleiter Joachim Sum in bester Stimmung bei einer ersten Erfolgsbilanz in der Dämmerung, mehr als im letzten Jahr. Besucher aus dem ganzen Ried waren gekommen. Auch die lokale politische Prominenz war stark vertreten. Für den großen und kleinen Appetit war mit deftigen Speisen und leckeren Spießen gesorgt. Winzerweine und Sekt lagen im genussvollen Wettstreit mit Bier und anderen Stimmungsbegleitern. An vielen Handgelenken leuchteten die Förderbändchen, die von motivierten jungen Musikschülerinnen für drei Euro verkauft wurden, eine Einnahmequelle, die der Musikschule zugutekommt. Der Eintritt war für alle frei.

    Bevor die Band der Musikschule mit Sängern und Gesangssolistinnen als Hauptact des Abends die Bühne besetzte, hatte die Band mit dem bedeutungsvollen Namen „Second Chance“ die Möglichkeit, die Stimmung anzuheizen. Und wie ihnen das gelang! Von großer Spielfreude angetrieben, griffen sie gekonnt in die E-Gitarrensaiten, bearbeiteten das Schlagzeug mit rockendem Temperament, einfach super. Namen wie Hans-Peter Deubel, Rolf Morr, Stefan Löbel, Rolf Hecher und Kurt Stass gehören damit zur Lampertheimer Musikszene, Gottfried Senftner hatte stimmlich eine erstklassige Wirkung. „Es ist nie zu spät“ verkündete die Band im Refrain ihres eigenen Songs, den sie „Second Chance Blues“ nennen. Zum besinnlichen Ausklang in der Stunde vor Mitternacht stimmte das Irische Ensemble die Lichterfestbesucher mit Harfe, Flöte, Klarinette und Gitarre ein. Noch bis ein Uhr nachts, eine Stunde nach Ende des Ausschanks, blieb den Besuchern Zeit für den Abschied von der zauberhaften Atmosphäre des Lichterfestes.

    Hannelore Nowacki

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