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  • Do., 12. Juni 2014, 13:06 Uhr
    Reiterinnen des Reit- und Fahrverein Riedrode mit starken Ergebnissen

    Marlena Molitor und Julia Tiefel weiter auf Erfolgskurs

    RIEDRODE - Der Reit- und Fahrverein Riedrode freut sich weiterhin über die guten Resultate seiner Turnierreiter und Reiterinnen.  Zwei von ihnen, die auch aktiv im Verein mitarbeiten, haben es verdient, einmal näher vorgestellt zu werden. Man konnte die beiden jungen Damen bereits auf dem Werbeplakat für das Reitturnier in Riedrode bewundern, auf dem sie sich in herausragender Manier präsentierten. Die eine, Marlena Molitor, als Dressurreiterin, die andere, Julia Tiefel, wie sie gerade ein Hindernis überwindet.                                                                                                                                                       Beide haben schon als kleine Kinder reiten gelernt und sind nun als junge Erwachsene neben ihren Ausbildungsberufen, in ihrer Freizeit im Reitsport aktiv. Dass der Reitsport ein sehr zeitintensives  Hobby ist, kann jeder bestätigen, der sich schon näher mit Pferden beschäftigt hat. Nicht nur das Training von Pferd und Reiter muss gemanagt werden, sondern auch die Pflege und Versorgung des geliebten Kameraden Pferd muss täglich geleistet werden.

    Marlena Molitor mit Huckleberry Finn in Nordheim-Wattenheim. Foto: oh


    Als Marlena ihren Huckleberry Finn bekam, war er gerade mal vier Jahre alt und nur in den ersten Grundlagen ausgebildet. So fing die damals 15-jährige noch einmal ganz unten bei E-Dressuren an, die sie zuvor schon erfolgreich mit ihrem Pony geritten war und schon Platzierungen in der Klasse A erlangt hatte. Doch Jahr für Jahr arbeitete sie sich nach oben, traf auf ihren jetzigen Reitlehrer Mariusz Kihm, der Pferd und Reiter weiter förderte. In dieser Saison konnte Marlena mit dem nun neunjährigen Finn nun schon sieben Platzierungen in Dressurprüfungen der Klasse L auf Trense und Kandare verbuchen. Außerdem erlangte Mariusz Kihm mit Huckleberry Finn in Dressurprüfungen der Klasse M einen sechsten und einen zweiten Platz.

    Für Julia war es schon immer das Springreiten, das sie reizte. Hierfür durfte sie lange Zeit auf ein routiniertes Springpferd zählen, dass  sie hierfür zur Verfügung gestellt bekam. So konnte sie reichlich Springerfahrung in E- und A-Springen sammeln und konnte auf eine große Menge Erfolge zurückblicken, als sie ihr jetziges Pferd Aha bekam. Auch sie backte erst einmal wieder kleine Brötchen und begann mit Springen der Klasse A. Doch schnell war klar, da ist noch viel mehr drin. So konnte sie bald schon in Klasse L erfolgreich starten und ritt in Riedrode ihr erstes M-Springen. Als sie dieses dann auch noch mit Null-Fehlern hinter sich brachte, war der Jubel grenzenlos. Die engagierte Reiterin setzt sich auch gerne mal auf andere Pferde und beweist auch hier, dass sie es kann. Und das Aha nicht nur ein toller Springer ist, sondern auch ein verlässlicher Partner, zeigt er, wenn er mit der elfjährigen Marie Rau durch einen Reiterwettbewerb marschiert und die beiden dann ebenfalls siegreich vom Platz gehen. zg

     

     
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