
AUS DER REGION – Mit dem Start der neuen Bundesförderung „Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern“ ab dem 15. April 2026 wird der Ausbau privater Lademöglichkeiten für Wohngebäude deutlich attraktiver. Der Bund stellt hierfür 500 Millionen Euro bereit, um Wallboxen, Vorverkabelung und technische Ertüchtigungen in Mehrfamilienhäusern zu fördern. Pro Stellplatz sind je nach Ausstattungsniveau 1.300 bis 2.000 Euro Zuschuss möglich. Davon profitieren insbesondere Mieter, die bislang keine Möglichkeit hatten, ihr Elektroauto bequem zu Hause zu laden. Mit der neuen Förderung wird der Ausbau von Ladepunkten in Tiefgaragen und auf Außenstellplätzen erleichtert – Voraussetzung ist, dass mindestens 20 Prozent der Stellplätze vorverkabelt und mindestens sechs Plätze elektrifiziert werden.
Auch Eigentümer in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) gewinnen: Immobilien mit vorhandener Ladeinfrastruktur lassen sich nachweislich besser vermieten und erzielen höhere Marktwerte. Für viele WEGs waren bisher technische Hürden und hohe Anfangsinvestitionen ein Bremsklotz. Durch die Förderung werden nun nicht nur Wallboxen, sondern auch Netzanschlüsse, Kabeltrassen, Transformatoren und notwendige Bauarbeiten bezuschusst – ein Novum, das besonders Bestandsgebäude entlastet. Fachunternehmen wie die in Mannheim Käfertal ansässige ChargeCom GmbH unterstützen Mieter, Eigentümer und Verwaltungen bei Planung, Förderanträgen und Umsetzung. ChargeCom entwickelt maßgeschneiderte Konzepte für Wohngebäude, sorgt für eine zukunftssichere und wirtschaftliche Umsetzung und übernimmt auf Wunsch sogar den laufenden Betrieb – und das seit 2021.
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