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Fr., 19. Dezember 2014, 11:39 Uhr
Stadtverordnetenversammlung beschließt Quadratmeterpreis von 250 Euro
Mehrgenerationenwohnen auf dem Martin-Luther-Platz zum sozialen Preis
Schön wohnen am Martin-Luther-Platz – nun fehlt nur noch ein Investor für das Mehrgenerationenwohnen als Projekt des Vereins MEWOLA. Archivfoto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Im Rahmen einer fast sechs Stunden dauernden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Freitag vorvergangener Woche beschloss eine Mehrheit von 26 Abgeordneten bei 10 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen die Veräußerung einer Teilfläche von 2.700 Quadratmetern auf der Gemarkung des Martin-Luther-Platzes zu einem Quadratmeterpreis von 250 Euro für ein Projekt des Vereins MEWOLA zum Mehrgenerationenwohnen. Den Stadtverordneten lag ein Beschlussvorschlag des Haupt- und Finanzausschusses mit der Maßgabe vor, dass der Kaufpreis auf 280 Euro festgelegt werde. Zu diesem Beschluss sei es jedoch aufgrund eines eigenen Fehlers bei der Abstimmung gekommen, den SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Hahn in der Debatte einräumte, da seine Partei für einen Kaufpreis von 250 Euro eintrete. Fritz Röhrenbeck (FDP) bezeichnete das Gelände zwar als „Filetstück“, sieht aber in dem Bauvorhaben „ein soziales und gemeinnütziges Projekt“, bei dem der Verein MEWOLA keinen Profit machen wolle. Sein Fazit: „Wir können damit leben“. Völlig anderer Meinung war Dieter Meyer (CDU), der das Mehrgenerationenwohnen „eine tolle Idee“ findet, aber zu Marktpreisen, die beispielsweise in Rosenstock III bis zu 500 Euro betragen. Seine Partei wollte daher am Quadratmeterpreis von 280 Euro festhalten. Dafür sprach sich auch Lisa Galvagno (CDU) aus, die einen niedrigeren Kaufpreis nicht generationengerecht findet. Hannelore Nowacki