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  • Mo., 14. Oktober 2019, 13:16 Uhr
    IG Wanderfreunde 1982 Bürstadt wanderten im Rothaargebirge

    Mehrtageswanderung auf dem Ederhöhenweg

    Dieter Siebel, Jürgen Heise, Jürgen Seidler, Ruth Keinz, Heinz Keilmann, Irmlinde Keilmann, Siegmund Piegsa und Barbara Weinheimer wanderten eine Strecke von insgesamt 61 Kilometern. Foto: oh


    BÜRSTADT - Im September nahmen drei Frauen und fünf Männer der IG Wanderfreunde den dritten Teil des Ederhöhenweges in Angriff. Der Anfang der Wanderung startete an der Quelle am Ederkopf (676 m) im Rothaargebirge. Hier beginnt die Eder ihren 177 Kilometer langen Lauf zur Fulda. Der Ederhöhenweg verläuft am Anfang für ein kurzes Stück zusammen mit dem Rothaarsteig in den Ederbruch, das sumpfige Quellgebiet mit seltenen Farnen und Moosen. Als erste Siedlung erreichten die Wanderer nach etwa sieben Kilometern Altenteich, mit einer alten Mühle aus dem 17. Jahrhundert, heute zu einer Ferienwohnung umgebaut. Nach weiteren fünf Kilometern am Ufer der Eder entlang kam die Gruppe nach Erndtebrück zum Bahnhof, dem Endpunkt des ersten Tages.

    Am Ortsende von Erndtebrück wanderten die Bürstädter hinauf auf eine Höhe von 605 Meter. Durch ein schönes größeres Waldgebiet ging es abwärts durch das Tal des Goddelsbaches zum Bahnhof Birkelbach im Norden des gleichnamigen Ortes. Hier endete die zweite Etappe. Ab Aue ging es bergauf zur Wallburg Aue und auf einem Höhenweg etwa eineinhalb Kilometer zur Kilbe. Nun führte der Weg wieder hinunter ins Edertal und am rechten Ufer entlang zur Siedlung Lehmbach. Weiter in der Nähe der Eder kam die Gruppe durch Markthausen und kurz danach an den Anfang von Raumland, wo die Wanderung des dritten Tages endete. Am Ortsende von Raumland, auf einem Stück einer ehemaligen Bahnstrecke zur Siedlung Meckhausen in einem tief eingeschnittenen Bachtal ging es ein kurzes Stück aufwärts zum Sattel zwischen Honert und Ohrenbachsrücken, dann auf Hangwegen allmählich abwärts nach Arfeld. Am Ortsende, wo die Arfe in die Eder mündet, endete die vierte Tagesetappe. Ab dem Ort Schwarzenau folgt der Ederhöhenweg durch ein größeres Waldgebiet in einem weiten Bogen um den Berg „Herzogeiche“ zum Sattel, dann weiter zur Straße Beddelhausen-Richstein. Ein weiteres Waldgebiet des Kalmbracht schließt sich an bis zum Quellgebiet des Tiefenbachs zum Emmersbach und führt bergab in den Ort Beddelhausen – Sportplatz, zum Ende der Wanderung in diesem Jahr, die insgesamt 61 Kilometer lang war.

    Nach einem gemütlichen Abend am Vortag und einem ausgedehnten, guten Frühstück am Morgen traten die Wanderer die Heimfahrt an. Vom 3. bis 8. Mai 2020 ist eine weitere Etappe von etwa 60 bis 65 Kilometern von Beddelhausen nach Schmittlotheim geplant.

     

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