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  • Fr., 24. April 2015, 09:21 Uhr
    Förderverein der Martin-Luther-Gemeinde bestätigte bisherigen Vorstand

    Meister der Finanzen und Einsatzstärke

    Der der neue und alte Vorstand des Fördervereins der Martin-Luther-Gemeinde nach der turnusgemäßen Teilwahl. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Helmut Schollmeier, der Erste Vorsitzende Fördervereins der Martin-Luther-Gemeinde, war erfreut, so viele Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Montagabend begrüßen zu können. Die Tagesordnung sah neben den Berichten zum Jahr 2014 die teilweise turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes vor. Auch ging es um die Verwendung der Gelder und die weiteren jährlichen Aktivitäten des Fördervereins. Pfarrer Kröger sprach dem Förderverein am Ende dieser harmonischen Versammlung seine Anerkennung und seinen herzlichen Dank aus: „Ich genieße es sehr, diesen Förderverein zu haben, der den äußeren Rahmen schafft, den die Gemeinde mit Inhalten füllt – mit eurer Hilfe wurde ein schönes Ambiente geschaffen, in dem sich alle wohlfühlen können“. Potenzielle Kandidaten für das Amt des Ersten Vorsitzenden ermutigte Schollmeier mit dem Hinweis, dass der Vorstand in der Regel sehr zügig arbeite und nur vor größeren Ereignissen wie dem zweimal jährlich stattfindenden Bücherflohmarkt trotz aller Routine viel Arbeit zu leisten habe. Die gute Auswahl und angenehme Atmosphäre dieser Bücherflohmärkte habe sich bei den Kunden in der Region bis nach Worms herumgesprochen, so dass diese Veranstaltungen  zur Haupteinnahmequelle geworden sind. Einen „schönen Ertrag“ habe auch der Herbstmarkt erbracht. Alle zwei Jahre wird der Adventsmarkt veranstaltet. Als sehr gelungen beschrieb Schollmeier den Adventsmarkt 2014, der schon nach zwei Stunden fast ausverkauft war. Sechzig Kilogramm Weihnachtsplätzchen  hatte das erweiterte Seniorenhelferteam selbst gebacken. Das Mitgliederessen im Januar dieses Jahres mit nur dreißig Teilnehmern sei unbefriedigend gewesen. Die Versammlung einigte sich auf den Vorschlag des Vorstandes, das nächste Mitgliederessen probeweise in den Mai des nächsten Jahres zu verlegen. „Mit diesen fünf Veranstaltungen im Jahr war der Vorstand ausgelastet“, stellte Schollmeier fest. Dazu kam noch die Renovierung der Küche. Die erfreuliche Bilanz des Jahres 2014 legte Rechnerin Michaela Fröhlich vor, geschmälert wurde sie durch die Ausgaben von 16.000 Euro für die Küche. Auch Gebühren für die Gaststättengenehmigung werden bei jeder Veranstaltung mit Bewirtung fällig. Der Vorstand wurde sodann einstimmig entlastet. „Wir sind gehalten unsere eingenommenen Gelder  auszugeben“, erklärte Vorsitzender Schollmeier zum Vereinszweck.

    Der Vorplatz der Martin-Luther-Kirche wurde mit Vereinsgeldern erneuert. Archivfoto: Hannelore Nowacki


    Insgesamt hat der Förderverein in den letzten Jahren für den Kirchenvorplatz und die Saalrenovierung 170.000 Euro ausgegeben. Da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist, können Spendenquittungen ausgestellt werden. Die Wahl war geheim, wie von der Satzung vorgeschrieben. Helmut Schollmeier wurde einstimmig erneut zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Auch Schriftführer Wolfgang Köpp, Beisitzerin Hannelore Schollmeier und Beisitzer Gerald Schneibel wurden einstimmig wiedergewählt. Kirstin Meiners, Zweite  Vorsitzende, bleibt ein weiteres Jahr im Amt, ebenso Beisitzerin Liane Köpp und Rechnerin Michaela Fröhlich. Für die Erneuerung der Heizungsanlage rechnet der Vorstand mit Ausgaben von 15.000 bis 20.000 Euro. Schollmeier hofft auf weitere Einnahmen in diesem Jahr, denn Zuschüsse von der Kirche gebe es nicht mehr. Bei einem Defekt des alten Brenners wären keine Ersatzteile mehr erhältlich. Zunächst sollen die alten Gussheizkörper ersetzt werden. Hannelore Nowacki

     

     

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