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  • Fr., 19. Juni 2015, 12:56 Uhr
    30-jähriges Firmenjubiläum von wfv

    Meister und Kirsch zu Besuch in Hüttenfeld

     

     

    Hans-Peter Hofmann, Geschäftsführer der Firma wfv bekam Besuch vom Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister und dem CDU-Vorsitzenden Walter Kirsch Besuch. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Meister besuchte in Begleitung des örtlichen CDU-Vorsitzenden Walter Kirsch die Firma wfv (Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau GmbH & Co KG) in Lampertheim-Hüttenfeld im Jahre Ihres 30-jährigen Jubiläums. Geschäftsführer Hans-Peter Hofmann erläuterte die sehr wechselhafte jüngere Vergangenheit der Firma. Sie wurde 1985 gegründet und war zunächst auf die speziellen Bedürfnisse der Aluminiumfelgengießerei spezialisiert. Bis zum Jahre 1999 wurde wfv als reines Familienunternehmen geführt. Danach ist die Firma an Indus Holding AG in Bergisch Gladbach verkauft worden, die bis zum Jahr 2010 Eigentümer von wfv war. Nach dem Verkauf von Indus wurde wfv Anfang 2011 von Hofmann und zwei weiteren Mitarbeitern übernommen und seitdem erfolgreich weitergeführt. Der Boom bei den Werkzeugen zur Felgenherstellung ging bis ins Jahr 2002, nahm dann jedoch ab. Gerade in der Zeit nach der wirtschaftlichen Krise war dies nicht einfach, zumal die Banken bei der Finanzierung sehr zurückhaltend waren. Hofmann erklärte, dass heute die Firma wieder in ruhigem Fahrwasser sei. Sie ist einer der führenden europäischen Formenbauer und liefert Niederdruckgussformen für unterschiedliche Anwendungen. Insbesondere arbeite man für viele der weltweit führenden Aluminiumgießereien. Mittlerweile fertigen die rund 40 Mitarbeiter mehr als 150 anspruchsvolle Niederdruckguss-, Hydro- und Elastomerformen, vor allem für Leichtmetallfelgen, Fahrwerkssteile und Motorengehäuse. Weitere Fertigungsprodukte sind Entgratschnittwerkzeuge und Gesenkschmiedeformen. Weiter erklärte Hofmann, dass zwar in Fernost die Produkte seiner Firma „abgekupfert“ würden, allerdings kämen diese nicht an die Qualität der Firma wfv heran. Die High-Quality der Produkte werde bei seinen Kunden nach wie vor anerkannt und geschätzt. So sei es Ziel der Firma, das Know-how weiter auszubauen und immer wieder zu verbessern. In der Zukunft liege daher das Augenmerk darauf, die Angebote für Technologien und Materialien auszubauen. Auch wolle seine Firma die Produktpalette und Serviceaktivitäten erweitern.

    Auf Nachfrage von Meister, wie er bei Aufträgen außerhalb der EU daie Arbeit der zuständigen Behörden bewerte, erklärte Hofmann, dass er hier nur wenig Probleme habe die auf Grund der guten Komunikation seiner Mitarbeiter mit den Stellen gut funktioniert, Ansonsten könne er mit den Vorgaben der Bundesregierung und der EU, trotz der mitunter erhöhten Verwaltungsaufgaben, durchaus leben, zumal diese ja auch für andere Mitbewerber gelte. Für Hofmann ist es aber beruhigend, dass der Bundespolitiker Meister den Kontakt zu Firmen seines Wahlkreises sucht und dort auch sein Wirken kritisch hinterfragt. zg

     

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