Rotary Club spendete 5.000 Euro aus der Benefiz-Aktion „Race and Help“ / Siegerehrung und Unterstützung sozialer Aufgaben
„Menschlichkeit gewinnt“
Der Erlös der diesjährigen 12. Benefizaktion des Rotary Clubs „Race and Help“ kommt der Flüchtlingshilfe in Lampertheim und Bürstadt mit je 2.000 Euro sowie der Telefonseelsorge Rhein-Neckar (nicht im Bild) und der Notfallseelsorge Bergstraße mit je 500 Euro zugute. Rotarierpräsident Adam Herbert (rechts) vertrat das Siegerteam „Die Kümmerlinge“. Das zweite Siegerteam „Rotary Club Bensheim/Südliche Bergstraße“ war komplett anwesend mit Stefan Wendel (links), seinen Söhnen Luis und Lenard und Lutz Stürzl (2. von rechts). Jürgen Glosauer (3. von rechts) vertrat sein drittplatziertes Team „Brake Racer“. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Die eintägige Rennsaison bei der 12. Benefiz-Aktion des Rotary Clubs am 20. Februar war zur Hochform aufgelaufen – 37 Viererteams gingen an den Start und hatten mit der Fernbedienung in der Hand viel Spaß. In heiterer Atmosphäre war „Race and Help“ auch für die zahlreichen Zuschauer und Besucher ein Vergnügen. Zur Feier der Siegerehrung und Spendenübergabe hatte der Rotary Club am Freitag ins Restaurant „Darmstädter Hof“ eingeladen. Als Spendenempfänger hatte der Rotary Club Lampertheim diesmal die Telefonseelsorge Rhein-Neckar, die Notfallseelsorge Bergstraße sowie die Flüchtlingshilfe in Bürstadt und Lampertheim ausersehen. Mit 100 Euro Startgeld pro Team, Einnahmen aus der Bewirtung und Spenden war die Basis für die gute Tat geschaffen, die mit der Spendenübergabe von insgesamt 5.000 Euro vollendet wurde. Rotarierpräsident Adam Herbert dankte allen, die unter dem Jahresmotto „Menschlichkeit gewinnt“ zum Erfolg beigetragen haben, besonders auch Clubmeister Paul Blüm und seinem Team sowie der Volksbank Darmstadt/Südhessen „für die großzügige Unterstützung“. Silke Bienhaus berichtete, dass die Telefonseelsorge Rhein-Neckar im vergangenen Jahr 135 Einsätze geleistet habe, weit über dem Durchschnitt der früheren Jahre. Michael Held, Koordinator des Netzwerks Asyl in Bürstadt, und Kurt Stass, Vorsitzender des Koordinationskreises der Flüchtlingshilfe in Lampertheim, dankten dem Rotary Club für die Spenden. Nicht nur der Geldbetrag sei wichtig, meinte Stass, auch die Teilnahme von über zwanzig Flüchtlingen an „Race and Help“ – es gehe darum „Flüchtlinge in unsere Gesellschaft einzubinden und an unserem Leben teilhaben zu lassen“. Beeindruckt war Stass vom Erfolg: „An diesem Tag habe ich nur freudige Gesichter gesehen“. Strahlende Gesichter gab es auch zur Siegerehrung, zu der Rotarierpräsident Herbert Vertreter der Siegerteams begrüßte. Jürgen Glosauer vertrat sein Team „Brake Racer“ mit Frank Schollenberger, Luis Karb und Jürgen Karb, das seinen Pokal für den 3. Platz mit 84 gefahrenen Runden gewonnen hatte. Den 2. Platz belegte das Team „Rotary Club Bensheim/Südliche Bergstraße“ mit 87 Runden – im jüngsten Wettkampfteam freuten sich Lutz Stürzl aus Neckargemünd und Papa Stefan Wendel mit seinen beiden rennbegeisterten Söhnen Luis und Lenard aus Bensheim über den golden glänzenden Pokal. Das Team „Die Kümmerlinge“ mit Willi Fritschi, Adam Herbert, Marvin Dienst und Tobias Kollmar hatte sich mit 88 Runden als Sieger qualifiziert. Rennfahrer und Rotarierpräsident Adam Herbert nahm den großen Siegerpokal im Namen des Teams entgegen, bekannte jedoch bescheiden, dass alle anderen im Team besser gewesen seien. Wer beim Teamnamen an alkoholischen Genuss denkt, liegt vollkommen falsch – Herbert klärte auf: „Der Name ist eine Hommage an das Kümmern“. Nach Siegerehrung und Spendenübergabe im Kreis der „rotarischen Familie“ stand das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm. Hannelore Nowacki