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  • Fr., 23. Dezember 2022, 12:19 Uhr
    PFARRGRUPPE BÜRSTADT: Excursion des enfants de chœur au marché de Noël à Strasbourg 

    Messdienerausflug nach Straßburg zum Weihnachtsmarkt 

    Die Messdiener der Pfarrgruppe Bürstadt besuchten den Weihnachtsmarkt in Straßburg. Foto: oh


    BÜRSTADT – Die Messdiener der Pfarrgruppe Bürstadt berichten über Uhren Ausflug zum Weihnachtsmarkt in Straßburg: „Was war die Begeisterung groß, dass wir nach zwei Jahren Corona endlich wieder gemeinsame Aktivitäten starten können.  Wir möchten den Zusammenhalt unserer Ministranten stärken und neben dem Gottesdienst auch sportliche und kulturelle Aktionen setzen. So waren wir zunächst im November auch sportlich unterwegs und sind nach Bensheim in die Bowlinghalle gefahren. Ein Samstagnachmittag mit viel Freude bei den Kindern. Manche spielten das erste Mal Bowling.  Am zweiten Adventssamstag besuchten wir schließlich einen der schönsten Weihnachtsmärkte Europas und dieser befindet sich in der Europastadt Straßburg. Übrigens nennt sich Straßburg selbst „La capitale de Noël“ die Weihnachtshauptstadt, womit sie zweifellos auch recht hat. In der elsässischen Hauptstadt konnten wir uns selbst von dem Zauber den die Altstadt versprüht überzeugen. Auf der Fläche der Innenstadt, der Fluss Ill umfließt diese, befinden sich elf Weihnachtsmärkte, mit weit über 300 Verkaufsständen und Weihnachtsbuden, die oftmals traditionelle elsässische Handwerkskunst anboten. Unsere Ministranten waren von der Größe und der Weitläufigkeit der Weihnachtsmärkte begeistert. Um 14 Uhr stand dann eine Bootsfahrt auf unserem Programm. Wir schipperten auf der Ill um die komplette Innenstadt und machten einen Abstecher zum EU-Viertel, gesäumt mit Europaparlament, Europarat und dem Palast der Menschrechte.1949 beschloss man Straßburg als Europastadt festzulegen und gründete dort den Europarat. Nach und nach entstanden hier weitere EU-Gebäude. Die Messdiener konnten somit das erbaute und gelebte Europa „live und in Farbe“ sehen, dazu trugen ebenso die unterschiedlichen Sprachen bei, die man sowohl im Boot, als auch in der Stadt aufschnappen konnte. 

    Nach der 70-minütigen Schiffstour besuchten wir das imposanteste Bauwerk der Stadt,„la cathédrale Notre Dame“ auf Deutsch das Liebfrauenmünster. Das gotische Bauwerk lässt niemanden unberührt, es ist wahrhaft beeindruckend. Über 400 Jahren wurde daran gebaut, von 1015 bis 1439. Mit seinen 142 Metern war das Münster bis Ende des 19. Jahrhunderts das höchste Bauwerk der Christenheit. Steht man unten am Portal erkennt man die gigantische Größe dieser Kirche. Ein Messdiener meinte gar: „Es ist doch sehr schade, dass wir nicht auch in Bürstadt solch ein Gebäude haben. Es wäre schön, wenn wir die Kirche einpacken und mitnehmen könnten.“ Leider fehlten uns an diesem Tag die Mittel, dies auch zu tun. 

    Innerhalb der Kathedrale waren circa ein halbes Dutzend theologische und kunsthistorische Studenten des Bistums Straßburg engagiert, die den zahlreichen Besuchern die heiligen Bilder, Altäre und Skulpturen samt der astronomischen Uhr freundlichst auf Französisch bzw. Englisch erklärten. Insbesondere wurden unseren Ministranten die Bedeutung von Advent „adventus Domini“ anhand der Gestaltung der großen Krippenlandschaft aufgezeigt. 

    Nach dem Kirchenbesuch stärkten wir uns auf dem größten der elf Weihnachtsmärkte Straßburgs. Es ist der Markt auf dem „Place Kleber“. Und während wir fast alle dort etwas zum Essen besorgten, ging es von der Dämmerung in das Dunkel eines Winterabends über. Urplötzlich erstrahlte ein mehrere Meter hoher Weihnachtsbaum auf dem Platz mit seinen elektrischen Kerzen. Ein Raunen ging durch die Menschenmenge. Es war ein wunderschöner Moment, der als geistiges Bild den Messdienern sicherlich nachhallt. 

    Nach einem nahezu sieben stündigen Aufenthalt fuhren wir gegen 18.30 Uhr in unsere Heimat zurück. Ein jeder wusste, dass solche Fahrten unbedingt auf die eine oder andere Art wiederholt werden müssen. Dabei waren fünf junge Ministranten das erste Mal in Frankreich und nach diesem „europäischen Weihnachtsausflug“ sicherlich nicht das letzte Mal.  Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Messdienerfahrt, die sicherlich bald folgen wird.”

     

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