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  • Do., 03. März 2016, 09:32 Uhr
    Bau des Mehrgenerationenhauses soll bereits im September starten

    Mewola steht in den Startlöchern

    Im September 2016 soll der Bau des Mehrgenerationenhauses starten: Frank-Rüdiger Kirschner (4.v.l) vom Verein Mewola informierte mit seinen Mitstreitern über den derzeitigen Stand. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Früher waren es die Mitglieder der Großfamilie, die sich gegenseitig unterstützten und halfen, wenn es nötig war, heute lebt der Nachwuchs womöglich in anderen Ländern, auch die Großeltern wohnen oft nicht gerade um die Ecke. Da hatten einige Mitglieder der Lampertheimer Bürgerstiftung die Idee des Mehrgenerationenhauses – man kennt und unterstützt sich. Bereits in 2014 hatten sich die Lampertheimer zusammengetan, um dieses Projekt zu verwirklichen und gründeten kurzerhand einen Verein, gestalteten eine Homepage und verfassten den Leitgedanken für das Mehrgenerationenhaus, wie Frank R. Kirschner vom Verein Mewola beim Pressegespräch erklärte, zu dem auch die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht sowie einige Vertreter der Lampertheimer SPD, darunter der Erste Stadtrat Jens Klingler und die Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass gekommen waren - allesamt begeistert von der Idee. „Es ist vorgesehen, dass man Hilfe bekommt, wenn man sie braucht. Ist zum Beispiel ein Kind krank, dann springt die Gemeinschaft temporär ein. Es ist ein dynamischer Prozess, der auf ein vitales Zusammenleben abzielt“, erklärte Frank-Rüdiger Kirschner vom Verein Mewola. So erklärt sich auch, warum das Haus nicht nur mit einem großen Aufenthaltsraum ausgestattet ist, sondern auch über einen großen Gemeinschaftsgarten verfügt. Und nun ist es bald soweit, das Mehrgenerationenhaus ist nicht mehr nur Zukunftsmusik. Derzeit werden die Unterlagen für die Baugenehmigung vorbereitet. Im September diesen Jahres ist der erste Spatenstich anvisiert, im Dezember 2017 soll das große Bauprojekt fertig sein. 26 der insgesamt 28 Wohneinheiten sind bereits belegt, für zwei Einheiten werden noch Leute gesucht, die den Grundgedanken des Mehrgenerationenwohnens leben wollen. Eva Wiegand

     

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