BUZ: Bekamen viele interessante Informationen über Worms: die Fahrradgruppe des MGV 1840. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Ende Mai traf sich eine 26-köpfige Fahrradgruppe des MGV 1840 am Kanuclub Lampertheim und startete die geplante Fahrradtour nach Worms. Der Weg führte auf der Chemiestraße über die Brücke der Wormser Landstraße zum Rheindamm. Nach rund 30 Minuten Fahrt erwartete die „Strampler“ auf der Höhe vom „Schießhof“ eine Überraschung. Zwei Vereinsmitglieder, Barbara Volk und Petra Hedderich, hatten einen Stand aufgebaut und überraschten die Ausflügler mit Getränken und Kuchen zur Stärkung und Erfrischung, die Gruppe nahm das Angebot selbstverständlich erfreut an. Nach der Stärkung ging es auf dem Rheindamm weiter nach Worms. Am Neumarkt wurden die Räder abgestellt und die Mannschaft sammelte sich am Siegfriedbrunnen. Von Männerchorsprecher des Vereins, Ulrich von Heyl, erhielt Petra Steffan Informationen über die Vorfahren seiner Familie. Einige Bemerkungen aus seinem Bericht wurden vor dem Siegfriedbrunnen vorgelesen. Der Siegfriedbrunnen wurde von dem Lederfabrikentenpaar Cornelius Wilhelm und Sophie von Heyl gestiftet, die auch Stifter des Kunsthauses Heylshof waren und Urgroßeltern des Männerchorsprechers. Ebenso erbaute Cornelius Wilhelm von Heyl um 1904 das Cornelianum, das im Krieg zerstört wurde. Leider konnte Ulrich von Heyl nicht an der Fahrradtour teilnehmen. Nach den Schilderungen vor dem Siegfriedbrunnen stand auch schon eine Gästeführerin parat, die Wissenswertes über die Dreifaltigkeitskirche, den Dom und den Heylshof erläuterte. Die Gästeführerin studierte Kunstgeschichte und konnte ihr geballtes Wissen sehr gut vermitteln. Nach der Führung, die länger dauerte als geplant, machte sich die Gruppe auf den Weg zum Eiscafé Adami, wo Plätze für die Radler reserviert waren. Gegen 17 Uhr machte sich die Gruppe auf den Heimweg. Der Abschluss der diesjährigen Radtourfand in der Gaststätte „Zur Lüderitzbucht“ statt. zg