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  • Fr., 13. April 2018, 08:30 Uhr
    SPD Bergstraße vor Ort zu Besuch bei der Baugenossenschaft Lampertheim

    Michael Siebel informierte zum Thema bezahlbaren Wohnraums

    Michael Siebel, wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Lampertheims Fraktionsvorsitzender Marius Schmidt und Gerhard Bühler, Geschäftsführer der Baugenossenschaft Lampertheim im Gespräch zum Thema Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Foto: Eva Wiegand

    LAMPERTHEIM - Bezahlbarer Wohnraum ist ein knappes Gut geworden. Dabei handelt es sich um ein Problem, das nicht nur große Städte betrifft. Auch im Kreis Bergstraße ist das Thema ein Dauerbrenner. Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist eines der Hauptthemen, welchem sich die SPD im Landtagswahlkampf gezielt widmen möchte. Und so stattete die SPD Bergstraße der Baugenossenschaft Lampertheim am vergangenen Mittwoch einen Besuch ab. Als besonderen Gast zum Thema begrüßte Lampertheims Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender der Bergsträßer SPD, Marius Schmidt, den wohnungsbaupolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Michael Siebel. „Die Zahlen für Lampertheim spiegeln sich auf der Hessenebene 1:1 wider“, berichtete Siebel. So habe sich die Zahl der Sozialwohnungen seit 1999 in Hessen halbiert. Auch wenn die Lampertheimer SPD bereits einiges auf den Weg gebracht habe, „es fehlt an Geld“, brachte es Schmidt auf den Punkt. Der Bedarf an Sozialwohnungen sei in Lampertheim enorm hoch, habe es zum 1. November 2017 370 sozialwohnungsuchende Haushalte in Lampertheim gegeben, berichtete der Fraktionsvorsitzende. „1.000 Wohnungen pro Jahr fehlen, bis 2030 wird der Bedarf auf 1.500 Wohnungen im Jahr steigen“, so Schmidt. Ohne die Unterstützung übergeordneter stattlicher Ebenen, sei das nicht zu bewältigen. „Wir brauchen echte Zuschüsse und die Rahmenbedingungen müssen stimmen“, forderte Schmidt. Dem konnte sich der Geschäftsführer der Baugenossenschaft Lampertheim, Gerhard Bühler, nur anschließen. Die Genossenschaften übten derzeit Zurückhaltung bei öffentlichen Mitteln, die Verfahren seien langwierig. Aktuell verwaltet die Baugenossenschaft 735 Mietwohnungen, wovon allerdings nur 315 öffentlich gefördert werden. Bis 2021 werden weitere 114 Wohnungen nach Ablauf der Bindungsfrist ebenfalls nicht mehr öffentlich gefördert. Auch hier sieht Siebel Handlungsbedarf: „An der Bindungsdauer und der Bezugsberechtigung muss gearbeitet werden.“ In Lampertheim sind weitere zehn bis zwölf Wohnungen auf einem seit Jahren brach liegenden Grundstück in der Sophie-Scholl-Straße geplant. Hierzu führen die Stadt Lampertheim als Eigentümer derzeit Gespräche mit der Baugenossenschaft. Eva Wiegand













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