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  • Mo., 29. August 2016, 09:45 Uhr
    Rock am See – ein Sommernachtstraum mit 600 Besuchern

    MIL Rock Allstars und Special Guests machten Stimmung

    Beim Open-Air-Festival „Rock am See“ machten die MIL Rock Allstars gemeinsam mit ihren Special Guests Stimmung wie mit Ralph „Mosch“ Himmler, der die Zuschauer mit seiner Trompete in den Bann zog. Foto: Hannelore Nowacki

    Beim Open-Air-Festival „Rock am See“ machten die MIL Rock Allstars gemeinsam mit ihren Special Guests Stimmung wie mit Ralph „Mosch“ Himmler, der die Zuschauer mit seiner Trompete in den Bann zog. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – „Olé“ und ein weiteres kraftvolles „Olé“, ein sehr wirksames Zauberwort von Sängerin Barbara Boll, war der Auftakt zum 6. Rock am See am Freitagabend, ein Konzert, das als einzigartiges Ereignis im Gedächtnis bleiben wird. Alles stimmte an diesem wundervollen Sommerabend in den Biedensandbädern. Nachdem die Sonne schön im Badesee versunken war, kamen die Lichteffekte auf der Bühne besonders gut zur Geltung. Auf der Wiese zwischen Badesee und Schwimmerbecken hatten sich 600 Konzertbesucher versammelt, denen die MIL Rock Allstars mit ihren zahlreichen Special Guests ein mitreißendes Open-Air-Konzert boten. Musik vom Feinsten verband sich mit humorvollen Dialogen und Ansagen an das Publikum, das schnell in Bewegung kam und gerne auch ohne Schuhe auf dem samtweichen Rasen tanzte. Frontfrau Barbara Boll weiß, was die eingefleischten Fans der Musiker-Initiative  Lampertheim (MIL) und auch alle neuen Fans sicher schätzen – das Gespür für die gelungene Musikmischung und unterhaltsame Präsentation. „Wir haben das Programm komplett neu erfunden“, kündigte Gitarrist Matthias Klöpsch an, der mit Barbara Boll das Konzert konzipiert, geplant und organisiert hatte. Kein Song sei jemals bei „Rock am See“ zuvor gespielt worden. Auch im sechsten Jahr gingen den MIL Rock Allstars die Ideen nicht aus – der Applaus belohnte die Spitzenleistungen auf der Bühne. Jeder der Special Guests brachte seine eigene Note ein und hatte das Publikum umgehend auf seiner Seite. Rap, Hip Hop, Rock und Soul in englischsprachigen Songs und deutsche Texte mit rasantem Temperament gaben den Ohren ordentlich Futter und rissen viele Zuschauer von den Bänken. Stücke wie von Steppenwolf, Christina Aguilera, Dire Straits und Bon Jovi auf der einen Seite und deutsche Eisbrecher wie von Rammstein, den Söhnen Mannheims oder Münchner Freiheit und Fanta 4 machten die  Festivalstimmung perfekt. Soulsängerin Tansy Davis aus Heilbronn groovte passenderweise mit „Canned Heat“. In drei Sets hörte das Publikum an die dreißig Songs, bis um Mitternacht die Lautsprecherboxen amtlicherseits zum Schweigen verurteilt waren. Heiße Rhythmen und das schweißtreibende Tropenklima animierten einige Konzertbesucher zu einem erfrischenden Bad in den Becken – das sichere Schwimmen wurde von den ehrenamtlichen Kräften der DLRG gewährleistet. Das neunköpfige Helferteam des DRK-Ortsverbandes stand für alle Fälle bereit. Veranstalter war „cultur communal“ der Stadt Lampertheim mit freundlicher Unterstützung der Biedensandbäder GmbH. Hannelore Nowacki

    „Rock am See“ bewies auch beim sechsten Mal seine magische Anziehungskraft – 600 Konzertbesucher waren der Einladung gefolgt. Foto: Hannelore Nowacki

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