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  • Mo., 20. Juli 2015, 11:24 Uhr
    Zwielichtige Gestalten auf dem Schloss von Graf und Gräfin Donnerknall

    Minizwibs begeistern mit Gaunerkomödie

    Der Graf und die Gräfin Donnerknall mit ihren Dienstmädchen. V. l. Anna Fleig, Zoe Luley, Lilly Schietzold und Lilly Mosert. Foto: Ehret


     

    HÜTTENFELD - Schon der Titel „Die Leiche im Gartenhaus“ versprach Spannung, auf die sich die Zuschauer der „Minizwibs“ – die Nachwuchsabteilung des Hüttenfelder Theatervereins „ZwiBuR“ – freuen konnten. Die 13 Schauspielerinnen spielten im Gemeindezentrum auf der gleichen Bühne, auf der einen Tag vorher schon „die Großen“ ihr Kabarett präsentierten und standen ihnen in nichts nach. Die Story: Auf dem Schloss von Graf und Gräfin Donnerknall – gespielt von Anna Fleig und Lilly Mostert – treiben sich allerhand zwielichtige Gestalten herum, die es nur auf das Vermögen des Paares abgesehen hatten, dass sich in einem Safe befand. Da ist zunächst der Landstreicher Enrique (Kim Rendl), der von dem eigentlichen Gangstertrio schwer in die Mangel genommen wird. Die drei skurrilen Gestalten wurden von Nina Gutschalk, Tatajana Schäfer und Sarah Zimmermann bestens dargestellt. Ein Liebespärchen (Melina Venckus und Julia Plenert) funkten ebenso dazwischen wie nicht zuletzt auch der Neffe Maximilian des Grafen mit seiner Partnerin dem Schnuckelchen. Malena Plenert und Pia Rendl konnten mit viel Kessheit diese Rollen füllen. Als dann das Dienstmädchen Lotte eine vermeintliche Leiche im Gartenhaus findet, eskaliert das Ganze. In dieser Rolle konnte die kleine Lilly Schietzold zeigen, wieviel Talent in ihr steckt. Butler Johannes (Janine Wüst) und Dienstmädchen Rosi (Zoe Luley) konnten ihre Kollegin nur mit Mühe trösten. Zu guter Letzt wollte das Gangstertrio den armen Grafen zwingen, die Kombination des Safes preiszugeben. Da traten Kommissar Blitz (Kim Rendl in einer Doppelrolle) und sein Assistent (Laetita Seth) in Erscheinung, um das Ganze aufzuklären. Es stellte sich nämlich heraus, dass Enrique ebenfalls ein Neffe des Grafen ist und die Machenschaften Maximilians und des Gangstertrios belauschte, um diese zu überführen. Eine verwirrende Geschichte, die ein gutes Ende nahm und den Akteurinnen den verdienten Applaus bescherten. Einstudiert wurde das ganze von Manuela Ehret und Alexandra Plenert, während Frank Plenert die Technik bediente. ehr

     

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