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  • Do., 15. August 2019, 14:20 Uhr
    Sport- und Kennenlernfest der Elisabeth-Selbert-Schule erwirkt Zusammenhalt

    Mit Bewegung und Geschick zur Klassengemeinschaft

    Beim Sport- und Kennenlernfest der Elisabeth-Selbert-Schule wurde aktiv der Zusammenhalt unter den Schülern gefördert. Foto: Nadine Schütz


    LAMPERTHEIM – Es war der erste Donnerstag nach den Ferien, doch von konzentrierter Stille im Schulgebäude der Elisabeth-Selbert-Schule keine Spur. Statt dessen Anfeuerungsrufe und lautes Jubeln. Traditionell findet zu Beginn des Schuljahres das Sport- und Kennenlern-Fest statt. Michael Kadel und Götz Krämer begannen bereits in den Ferien mit der Organisation, damit möglichst viele Klassen, auch die im dualen Ausbildungssystem, teilnehmen können und innerhalb des Vormittags alle Stationen durchlaufen können. „Die Klassen müssen sich finden“, weiß Kadel und sieht in diesem Fest auch für die Lehrkräfte eine ausgezeichnete Chance, einen Bezug zu den Schülern herzustellen. Immerhin ginge es darum, ein Jahr lang einem gemeinsamen Ziel entgegenzusteuern.

    Ob beim Münzenschnippen, am Tischkicker oder mit dem Fröbelturm, man lernte sich kennen, hatte viel Spaß miteinander und vor allem: man wurde zu einer Gemeinschaft! Elke Frank-Neumann, Klassenlehrerin der angehenden Sozialassistenten, freute sich über das hervorragende Ergebnis ihrer Schüler beim waagrechten Kistenstapeln. 16 Getränke-Kisten hatten diese aneinandergereiht und schließlich zehn Sekunden gehalten, wobei nur die erste und letzte Kiste berührt werden durfte. Das geht nur im Team. „Es ist einfach fantastisch, wie toll sie nach so kurzer Zeit schon zusammenarbeiten können!“ ist Frank-Neumann begeistert. Dies sei später für das Arbeitsleben wichtig – gerade auch in den sozialen Berufen.

    Cornelia Heß, sie unterrichtet die Klasse BZB (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung), weiß, wie schwierig manchmal ein respektvolles Miteinander ist. Bei so einer Veranstaltung, jedoch, würden die Schüler auf sportlicher Ebene Barrieren untereinander abbauen. So würden beispielsweise die Mädchen bei einem vertanen Torwandschuss von den Jungs eher motiviert als ausgelacht. Es sei Begegnung auf einer gleichwertigen Ebene, bei der der Spaß im Vordergrund stehe. „Auch die Kollegen untereinander finden Kontakt“, betonte Heß ihre Überzeugung dieses umfassenden Konzepts.

    Verlierer gab es an diesem bewegten Vormittag jedenfalls keine. Zwar wurde den Klassen mit den meisten Punkten Sachpreise überreicht, aber auch alle anderen Klassen erhielten eine kleine Anerkennung für die Teilnahme. Das Wesentliche bekamen die Schüler allerdings schon während des Wettbewerbs: Ein Gespür füreinander und die Grundlage für den Zusammenhalt innerhalb der Klasse. Heß drückte es so aus: „Das, was heute hier passiert, nehmen sie mit ins Schuljahr!“ Nadine Schütz

     

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