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  • Sa., 19. November 2016, 14:07 Uhr
    Ausstellung mit Werken von Cornelia Komor und Bernhard Hossner vom 25. bis 27. November in den Räumen der KIL

    „…mit den Augen fühlen, mit den Händen sehen…“

    Die farbenfrohen Bilder von Cornelia Komor entwickeln sich immer weiter – gemeinsam mit Kulturbereichsleiter Rolf Hecher (v.l.) stellte sie das Konzept ihrer gemeinsamen Ausstellung mit Bernhard Hossner am kommenden Wochenende vor. Foto: Benjamin Kloos


    HOFHEIM – Zu einer besonderen Ausstellung unter dem Titel „…mit den Augen fühlen, mit den Händen sehen…“ lädt die Künstlerinitiative Lampertheim (KIL) vom 25. bis 27. November in die Räume der KIL, Schulstraße 4, in Lampertheim-Hofheim ein. Zu sehen sein werden Werke von Cornelia Komor und Bernhard Hossner. 

    „Dies ist eine besondere Ausstellung der KIL, beide Künstler passen sehr gut zusammen“, freute sich Kulturfachbereichsleiter Rolf Hecher bei der Vorstellung der Ausstellung am Freitag. 

    Die aus Ladenburg stammende Künstlerin Cornelia Komor, die gleichzeitig Diplom-Designerin ist, malt seit ihrer Kindheit und stellt bereits seit dem Jahr 2002 regelmäßig aus. Nachdem Werke  on ihr bereits bei der Ausstellung „Hochformat“ der KIL zu sehen waren, freut sich Cornelia Komor bereits sehr auf die jetzige gemeinsame Ausstellung mit Bernhard Hossner. „Ich finde seine Arbeiten toll, er ist so ein kreativer Mensch.“ Sie selbst male eigentlich schon immer. Neue Impulse erhält sie bei regelmäßigen Besuchen von Kunstakademien. Der Schwerpunkt der Werke von Cornelia Komor liegt in der abstrakten Malerei mit Acrylfarben, im Lauf der Zeit immer mehr spielend. „Ich greife entstehende Momente auf und arbeite mit diesen weiter, am Anfang 'bade' ich in Farbe und räume das Bild dann immer mehr auf. Dies ist ein sehr meditativer Vorgang, mit viel Spaß und herrlich für die Seele“, beschreibt die Künstlerin ihren Stil. „Farbe ist eine wahnsinnige Bereicherung, etwas für die Seele. Dabei ist die Farbe, die ich wähle, stets von meiner Tagesform abhängig“, so Cornelia Komor weiter. Wichtig ist ist ihr bei all ihren Bildern, dass diese nicht willkürlich sind sondern sich schließen, es komme auf die Kleinigkeiten an. „Meine Bilder wachsen mit mir, ich male immer wieder an ihnen weiter. Denn ein Bild ist wie das Leben, es entwickelt sich immer weiter.“

    Bernhard Hossner, Mitglied der KIL, ist bekannt für seine unbändige Kreativität und seine Lust am Konstruieren und Formen. Seine Werke entstehen aus der puren Begeisterung, dem Spaß am Tüfteln, aus Reizen und den vielfältigen Möglichkeiten seines Werkstoffs Holz. Plastische Objekte, Holzdrucke, Lichtobjekte und sakrale Objekte als Auftragsarbeiten bilden zusammen ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk, das in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt wurde und wird. Das Lebensmotto von Bernhard Hossner ist dabei stets „Ich mache, was mir gefällt – und es gefällt mir immer mehr“.

    Den Auftakt zur Ausstellung bildet eine Vernissage am Freitag, 25. November, um 19 Uhr. Die Einführung wird der Kunsthistoriker Stefan Ackermann halten. Samstag und sonntags ist die Ausstellung jeweils von 14 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Benjamin Kloos

     

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