Neues Spielschiff mit Schifftstaufe feierlich eingeweiht / Große Begeisterung bei Kindern
Mit „Flipper” im Stadtpark volle Kraft voraus
Ahoi! Mit großer Begeisterumg nahmen die Lampertheimer Kinder das neue Spielschiff im Stadtpark in Beschlag – zur Freude der Mitglieder des Seniorenstammtisches, Bürgermeister Gottfried Störmer und den Mitarbeitern der Technischen Betriebsdienste. Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – „Ahoi” schallte es am Mittwoch lautstark durch den Lampertheimer Stadtpark, der von kleinen und großen Piraten, Kapitänen und fleißigen Seemännern bevölkert war. Denn im Rahmen der Ferienspiele stand ein ganz besonderer Höhepunkt an: Die Schiffstaufe des neuen Spielschiffes, dass nun den Spielplatz im Stadtpark bereichert.
Stilvoll begrüßte Pirat Hookie alias Oliver Becker, die Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Mitglieder des Seniorenstammtisches mit einem lauten Ahoi – und als Lina die Schiffsglocke läuten durfte wussten alle: Jetzt geht es endlich los!
Lina durfte gemeinsame mit Pirat Hookie, Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel von Hook, dem berühmten Piratenkapitän, zur Begrüßung die Schiffsglocke läuten. Foto: Benjamin Kloos
Schmuckstück geschaffen
Der Erste Steuermann Lampertheims, Bürgermeister Gottfried Störmer, freute sich über des neue Boot, war er dich Initiator für diese gelungen Aktion. „Wir hatten hier ein kleines Boot vor Anker liegen, das jedoch nicht mehr seetüchtig war. Da Lampertheim jedoch am Rhein liegt ist ein Boot als Symbol für die Verbindung zum Wasser sehr wichtig. Nach Gesprächen mit dem Bootshaus Kern konnten diese uns ein Boot zur Verfügung stellen, wenn auch in neuen Dimensionen.” Denn 3,3 Tonnen schwer war das alte, ausrangierte Segelboot, zehn Meter lang, 3,20 Meter breit und mit Kiel 3,80 Meter hoch. Mit Hilfe der Firma Weiland konnte es an seinen neuen Ort gebracht werden, aufwendig restauriert durch die Technischen Betriebsdienste der Stadt Lampertheim.
Unterstützt wurde die Aktion von Anfang an durch den Seniorenstammtisch, der nicht nur als Sponsor und Pate des Bootes in Erscheinung trat, sondern auch das Rahmenprogramm organisierte – unterstützt durch die Stadtjugendpflege.
„Wir haben den Werdegang des Schiffes nach der Übergabe an die Stadt mit Freude und Staunen registriert”, betonte Peter Seidel vom Seniorenstammtisch – alle Mitglieder übrigens in Kapitäns- und Seemannskleidung gehüllt. „Die Mitarbeiter des Bauhofs haben mit der Restaurierung ein wahres Wunder vollbracht und ein Schmuckstück geschaffen.”
Brian durfte den Namen des neuen Spielschiffs ziehen . Foto: Benjamin Kloos
Taufe mit Wasserbomben
Nach der offiziellen Begrüßung stand der erste Höhepunkt an: Die Namensfindung für das das neue Piratenschiff. Brian, mit einem blauen Auge bestens für den Job als Pirat geeignet, durfte den Namen aus einer Lostrommel ziehen – zur Auswahl standen 35 Namen, die von Kindern eingereicht worden waren. Mit Spannung und Trommelwirbel warteten alle… und der Name des Spielschiffes ist: Flipper – ausgedacht von Alexis Lioupis. Provisorisch wurde der neue Name angebracht, ein richtiges Namensschild wird noch folgen.
Hookie, Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel von Hook, dem berühmten Piratenkapitän, wählte anschließend zwölf Kinder aus, die mit Steuermann Störmer die Taufe vornahmen. Und dies nicht wie sonst üblich mit einer Sektflasche, sondern zur Begeisterung der Kinder mit Wasserbomben, die an der Bordwand zerschellten.
Der Name war gefunden, das Boot getauft, also alles bereit für den Sturm des Schiffes. Aufgeregt und gespannt warteten die Kinder darauf – doch noch war es nicht soweit, zunächst galt es für die jungen Seemänner und -frauen, sechs Aufgaben zu lösen. Erst wenn dies geschafft war bekamen die Kinder einen Piratenhut überreicht, der zum Betreten des mit Luftballons gefüllten Schiffes berechtigte. Und so galt es Wasser zu schöpfen, über Planken zu laufen, einen Rettungsring gezielt zu werfen, Goldtaler zu schleudern oder mit Hilfe des Flaggenalphabetes das Wort Pirat zu schreiben. Glückliche Gesichter bei all denen, die ihre Aufgaben erfolgreich beendet hatten und endlich von der Reling des neuen Schmuckstückes im Stadtpark mit Ahoi grüßen durften. Daneben warteten Snacks und Getränke, eine Rettungsinsel, das Spielmobil, Piratentatoos und ein Sofort-Foto mit dem Pirat auf die Kinder und sorgten für einen piratenstarken Ferientag. Benjamin Kloos