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  • Fr., 19. Dezember 2014, 10:26 Uhr
    Schwerpunkte 2015 sind Bahnhofentwicklung und Gastronomie am Marktplatz

    Mit Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ Innenstadtentwicklung erfolgreich

    Lebendige Mitte - Einweihung des neuen Marktplatzes im Sommer. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – „Wir haben ein ereignisreiches Jahr hinter uns“, resümierte Bürgermeisterin Barbara Schader zu Beginn der Jahrespressekonferenz über das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ am Montag im Rathaus, an der auch Christian Schwarzer vom Kernbereichsmanagement der NH Projektstadt und Hermann Müller, zweiter Vorsitzender der Lokalen Partnerschaft, teilnahmen. Mit dem Förderprogramm für die Innenstadtentwicklung wird die Stadt Bürstadt nun schon im siebten Jahr mit zusätzlichen Finanzmitteln versorgt. Als Eigenanteil trägt die Stadt bei den Investitionen über die Jahre knapp 30 Prozent. Ein bedeutender Meilenstein war die Umgestaltung und Einweihung des Marktplatzes in diesem Jahr, doch das ist noch nicht alles. Nun gehe es in die letzte Etappe bis zum Auslaufen der Förderung 2016, kündigte Schader an. Die Projekte sind die Bahnhofsentwicklung und die Ansiedlung eines attraktiven Gastronomiebetriebes am Marktplatz. Verhandlungen mit einem Investor, der zugleich Betreiber sein werde, seien noch nicht in trockenen Tüchern, daher wollte Schader noch keinen Namen nennen. „Aber in Bürstadt wird schon überall darüber gesprochen“. Mit den für die Förderprogramme „Aktiven Kernbereiche“ und „Lokale Ökonomie“ verantwortlichen  Referenten im Hessischen Umweltministerium hatte die Bürgermeisterin zusammen mit den zuständigen Amtsleitern und Kernbereichsmanager Schwarzer eine Woche zuvor die neuen Schwerpunkte im nächsten Jahr erörtert. Der Besuch in Wiesbaden endete mit erfreulichen Ergebnissen. „Wir haben uns mit vielen Ideen beraten lassen, wie wir die Förderung bekommen“. Die weitere Unterstützung wurde zugesagt. Besonders die Einbeziehung der Lokalen Partnerschaft in die Entscheidungsprozesse sahen die Referenten als vorbildlich an. Den diesjährigen Förderbescheid in Höhe von 1.400.000 Millionen Euro hatte die Stadt Bürstadt im Dezember erhalten. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 392.000 Euro, also 30 Prozent der Fördersumme. Für den Zeitraum von sieben Jahren bis jetzt stehe somit ein Gesamtfördervolumen von 4,725 Millionen Euro zur Verfügung. . Schader sieht in dieser beachtlichen Förderung auch „ein Stück Anerkennung für das integrierte Handlungskonzept. Deutlich habe Schader  in Wiesbaden gesagt: „Wir brauchen mehr Geld, wir brauchen viel Geld“. Durch die Gastronomie am Marktplatz sollen Begegnungsmöglichkeiten geschaffen und die Aufenthaltsqualität weiter verbessert werden. Schader Der Marktplatz mit den Fontänen und Spiel- und Verweilmöglichkeiten sei jedoch im Sommer gut angenommen worden und der Wochenmarkt freitags mit der neuen Markthalle als Herzstück habe das Angebot erweitert. „Es ist unser Platz in der Mitte“, meinte Schader und dankte den Baum- und Spielgerätespendern und den Vereinen, die durch Kuchenverkauf und Marktfrühstück den Marktplatz beleben. Verwaltung und Ingenieurbüro erstellen gerade die Endabrechnung, die nach aktuellem Kenntnisstand den gesetzten Kostenrahmen von 1.500.000 Euro einhalten werde. Der Eigenanteil der Stadt betrage 450.000 Euro, das sind 30 Prozent. Hermann Müller zeigte sich ebenso wie die Bürgermeisterin, die Erste Vorsitzende der Lokalen Partnerschaft ist, begeistert von der so erfolgreichen Innenstadtentwicklung. Müller hob drei wesentliche Punkte hervor: Zeitlich sei mit dem neuen Marktplatz eine genaue Punktlandung gelungen, die Kosten seien eingehalten und es sei alles wunderschön geworden. „Wir sind froh und stolz, was wir da geschaffen haben“, meinte Müller. Damals habe man vom problematischen Untergrund noch nichts gewusst, dennoch sei der Marktplatz „keine Elbphilharmonie“ geworden. Weiterer Parkraum werde in der Mainstraße geschaffen. Bei der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes seien viele Akteure zu verbinden, um ein einheitliches Konzept zu erhalten. Auch europäische Fördermittel sollen genutzt werden. Wegen des Abstimmungstermins mit der Bahn werde eine Bürgerversammlung erst nach  Fasching stattfinden, kündigte Schader an. Im Rahmen der Lokalen Ökonomie können auch bisher nicht ortsansässige Firmen mit maximal 50.000 Euro gefördert werden, allerdings erst nachdem in Vorleistung investiert wurde. Eine Vorabförderung gebe es nicht. Hannelore Nowacki

    Kinder probierten die neuen Spielgeräte sofort mit Begeisterung aus. Foto: Hannelore Nowacki

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