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  • Mo., 06. Oktober 2014, 14:19 Uhr
    CDU-Stadtverband feierte erstes Herbstfest mit Mitgliedern und Freunden

    Mit Geselligkeit und Musik gegen die parteiliche Krise

    An der Theke gab es viel zu tun – den fleißigen Helfern war das Lob von Landrat Matthias Wilkes, Bürgermeister Gottfried Störmer und der Parteispitze sicher. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Ein goldener Oktobertag neigte sich zum Abend, warm war es und die tief stehende Sonne leuchtete weit in die Feier hinein. Pavillonzelte und Bierzeltgarnituren waren unter dem Hallendach der Werkstatt der Firma Karosserie- und Lackierzentrum Galvagno locker platziert, auch die ländliche Herbstdekoration mit Kürbissen auf Stroh signalisierte gesellige Gemütlichkeit. Zum ersten Mal feierte am Samstag der CDU-Stadtverband  ein Herbstfest, nachdem über viele Jahre die weniger gut besuchten Sommerfeste stattfanden. Eingeladen waren Mitglieder, Freunde und Gönner, die zahlreich gekommen waren und bis in die Nacht blieben, wie der Fraktionsvorsitzender Edwin Stöwesand begeistert berichtete.

    Musikalisch brachte eine Pfälzer Musikgruppe die Stimmung ohne Mikrofon auf Hochtouren und griff verstärkerlos in die Saiten. Ein gemischtes Helferteam sorgte für die Bewirtung. Stadtverbandsvorsitzender Walter Kirsch begrüßte die Gäste und Ehrengäste in einer kurzen Ansprache. Besonders freute ihn der Besuch des Landtagsabgeordneten Alexander Bauer (CDU), von Bürgermeister Gottfried Störmer sowie Parteifreunden aus Bürstadt und Viernheim und vom Ehrenvorsitzenden der FDP Helmut Hummel. Bürgermeister Störmer zeigte sich in seinem Grußwort vom „freundschaftlichen, vereinsmäßigen Umgang  miteinander“ beeindruckt. Bauer sah mit Blick auf die Hessen-Fahne an der Wand ein Zeichen der Verständigung, man könne voneinander profitieren, sagte er den Zuhörern.

    An die CDU Lampertheim und Hofheim richtete er seine Einladung nach Wiesbaden, um dort zu sehen, was er als Brückenbauer leiste. Trotz des ablehnenden Förderbescheides zur Breitbandversorgung wolle er daran arbeiten, dass Gelder fließen, versprach er. Landrat Matthias Wilkes, der mit Ehefrau wenig später eintraf, dankte Familie Galvagno für ihr Parteiengagement und erinnerte an die „Revolution ohne Blutvergießen“, die vor 25 Jahren zur deutschen Einheit führte. „Es kommt immer darauf an, die Fahne hochzuhalten, auch bei schwerem Wind“, sagte Landrat Wilkes, anspielend auf die aktuelle innerparteiliche Situation.

    Hannelore Nowacki

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