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  • Do., 29. September 2016, 10:56 Uhr
    Jusos begrüßen Entscheidungen von Rot-Gelb

    „Mit Nextbike schafft die Stadt Lampertheim ein attraktives Angebot“

    LAMPERTHEIM - Die Jusos Ried begrüßen die Entscheidungen der sozialliberalen Koalition in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung. Insbesondere die Entscheidung für das Fahrradverleihsystem Nextbike des VRN und die Entscheidung, das digitale Angebot der Stadt auf neue Füße zu stellen. „Mit Nextbike schafft die Stadt Lampertheim ein attraktives Angebot insbesondere für junge Leute. Für Studenten ist beispielsweise die erste halbe Stunde der Fahrradausleihe an solch einer Station kostenfrei. Außerdem kann das Fahrrad unkompliziert ohne Vertrag vom Ständer abgenommen und auch an einem anderen Nextbike-Ständer zurückgegeben werden. Das schafft große Flexibilität auch über Ortsgrenzen hinweg und ist ein Gewinn“, so die Jusos. Das Rad in Mannheim abholen und in Lampertheim wieder abgeben sei nun möglich geworden. Zusammen mit dem endlich angelaufenen S-Bahn-Ausbau sowie dem guten ÖPNV der Stadt kann somit „Lampertheim zu einem Zentrum der Mobilität werden.“ Die Jusos erneuerten allerdings die Forderung nach einem funktionierenden Carsharing-Angebot. „Die Stadtwerke Viernheim haben gemeinsam mit der dortigen Baugenossenschaft ein solches Angebot in unserer Nachbarstadt gestartet und sich zuletzt über den 100. Kunden gefreut - bei zehn Fahrzeugen. Wir denken, dass dies auch in Lampertheim im Zuge der Einrichtung der Mobilitätszentrale eine gute Idee wäre“, meinen die SPD-Stadtverordneten im Juso-Alter Saskia Kern, Maximilian Rühl, Lara Strubel und Marius Schmidt. Auch die auf Antrag von Rot-Gelb geforderte Neuausrichtung der Stadt in den Neue Medien begrüßen die Jusos. „Die Stadt Lampertheim sollte ihre Informationspolitik der Moderne anpassen. Dazu gehört unserer Meinung definitiv eine eigene Facebook-Seite. Auch eine App mit entsprechenden Informationen über die Stadt, Terminen oder auch der Einbindung unserer Möglichkeiten der digitalen Bürgerbeteiligung sollte heute, wo ein Großteil unserer Bürger ein Smartphone besitzt, verfolgt werden“, macht der SPD-Nachwuchs deutlich. Durch die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für jährlich zwei neue WLAN-Hotspots habe man hier bereits Schwerpunkte bei der Infrastruktur gesetzt. „Hier sollte, nachdem nun vier Spots in der Kernstadt errichtet wurden, im nächsten Jahr zum Beispiel auch über einen Standort in Hofheim, möglicherweise am Alten Rathaus nachgedacht werden“, so die Jusos abschließend. zg

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