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  • Di., 08. April 2014, 09:30 Uhr
    Saisoneröffnung und Bootstaufe beim WSV

    Mit Sahneschnitte, Janine und Dynamic auf Erfolgskurs

    Den jungen Sportlerinnen und Sportler des WSV steht ein tolles Programm für die kommende Saison an. Foto: Manuel Ding


    LAMPERTHEIM – Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Förderer des Lampertheimer Wassersportvereins (WSV) trafen sich am sonnigen Sonntagmorgen auf dem Vereinsgelände, um gemeinsam die neue Saison zu eröffnen. Zunächst übernahm die erste Vorsitzende Erika Gabler das Mikrofon und begrüßte die Mitglieder, Eltern, Trainer, Freunde, Vertreter der Stadt, sowie der Förderer des Vereins und sprach ihnen ihren großen Dank aus, bevor sie eine kurze Bilanz aus der für den Verein sehr positiven vergangenen Saison zog. 37 Kanusportlerinnen und -sportler des Vereins konnten für ihre Leistungen auf dem Ehrenabend des WSV, sowie der Sportlerehrung der Stadt Lampertheim ausgezeichnet werden. „Ein ganz besonderes Ereignis,“ so Gabler, „war im letzten Jahr für uns der Titelgewinn unserer beiden Kanupolo-Mädels Annika Adler und Emily Bildat bei den Europameisterschaften der U21 in Posen.“ Leistungen, die nicht zuletzt auch auf die hervorragende Trainerarbeit zurück zu führen seien. „Alle Trainer engagieren sich ausnahmslos ehrenamtlich und opfern einen Großteil ihrer Freizeit und ihres Jahresurlaubs, um die Sportler entsprechend fordern und fördern zu können.“

    Die Taufe des Zweierkajaks mit dem Namen „Sahneschnitte“ übernahm Bürgermeister Gottfried Störmer. Es sei die erste Bootstaufe des Stadtoberhaupts gewesen, weshalb er mit Aufregung zur Tat schritt. Foto: Manuel Ding


    Auch der Trainer der Rennsportmannschaft, Dieter Brechenser, blickte auf die vergangene Saison zurück. Darüber hinaus aber vor allem auf den aus Sicht der Kanusportlerinnen und -sportler sehr positiven Winter. Denn der weitestgehend eisfreie Altrhein ermöglichte es, den ganzen Winter durch täglich zu trainieren. Für die Kanurennsportmannschaft beginnt die Saison 2014 mit einem Senkrechtsstart, denn bereits am nächsten Wochenende starten mit Dimitri Isaak, Björn Barthel, Timo Ries, Jan und Marco Brechenser, sowie Marvin Dieterich sechs Lampertheimer beim ersten Ranglistenrennen des Deutschen Kanu Verbands (DKV), bevor es für insgesamt 17 junge Paddlerinnen und Paddler zum Trainingslager an den Gardasee gehe. Am 24. und 25. Mai soll dann die Lampertheim-Regatta statt finden. „Hoffentlich“, so Brechenser, denn diese fiel im letzten Jahr dem Hochwasser zum Opfer. Aber auch Niedrigwasser war bereits Grund dafür, dass die Regatta abgesagt werden musste. „Wir hoffen, alle Ziele für 2014 erreichen zu können.“ Sagte Brechenser abschließend, bevor er das Mikrofon an Rainer Vetter übergab, der seinerseits aus den Lagern der Kanupolomannschaften zu berichten begann. Demnach haben nicht nur die Sportler die Winterpause genutzt, sich auf die anstehende Saison vorzubereiten, auch zahlreiche Trainer haben sich in der Zeit im Bereich Fitness und Gesundheit weitergebildet. Große Ziele stünden für die Herren der Kanupolomannschaft in diesem Jahr an. „Wir wollen weiter nach oben.“ so Vetter. Neben Turnieren in Philippsburg, Nürnberg und Prag, möchten sich die Lampertheimer auch auf dem größten Kanupoloturnier der Welt, dem Deutschland-Cup, sowie der Weltmeisterschaft in Frankreich beweisen.

    Danach stand die Bootstaufe dreier neuen Boote an, die Bürgermeister Gottfried Störmer voller Erwartung übernahm. „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt,“ so das Stadtoberhaupt, „bisher habe ich das nur mal im Fernsehen gesehen, wo die Sektflasche an der Bootswand zerschlagen wird“, gab Störmer zu. Darüber hinaus freute er sich im Namen der Stadt über die gute Zusammenarbeit mit dem Verein und versprach dies wie in der Vergangenheit fortzuführen. Der WSV sei Garant dafür, dass Lampertheim über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht und regelmäßig wahrgenommen werde. Er bezeichnete die Kanusportlerinnen und -sportler daher als „Botschafter Lampertheims im Rest der Welt.“

    Auch der erste Vorsitzende des Lampertheimer Kanuclubs (KCL) und amtierender Vizepräsident im Bereich Leistungssport in das Präsidium des Hessischen Kanu-Verbands, Thomas Sommer wünschte dem WSV für die kommende Saison viel Erfolg und sprach seinen Dank für die hervorragende Nachwuchsarbeit aus.

    Mit der Sektflasche schritt der Bürgermeister dann zur Tat und gab dem neuen Zweierkajak seinen Namen „Sahneschnitte“, indem er, zu seiner Erleichterung, den Schaumwein über das Boot goss, ohne dieses, oder die Flasche, beschädigen zu müssen.

    Auch die Kanupolosportler Benjamin Kumpf und Mahto Weyand gaben ihren Booten neue Namen. Mit „Janine“ und „Dynamic“ nehmen sie nun Kurs auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison. Manuel Ding

    Besonderer Dank der Vorsitzenden Erika Gabler galt der Stadt Lampertheim, die den Verein im Rahmen der Vereinsförderrichtlinien bestens unterstützt. Foto: Manuel Ding


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