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  • Di., 11. März 2014, 00:05 Uhr
    Martin Luther- Gemeinde lernt neue Konfi- Gruppe kennen

    Mit Schwung und Pep in ein neues Jahr

    Stellten sich der Martin-Luther-Gemeinde vor: Die neuen Konfirmanden. Foto: Jasmin Riedel


    LAMPERTHEIM – Strahlender Sonnenschein, keine Wolke am Himmel und sommerliche Temperaturen herrschen am Sonntagmorgen, als sich vor der Martin-Luther-Kirche im Lampertheim die neuen Konfirmanden teilweise sichtlich nervös auf ihren Vorstellungsgottesdienst einstellen. Auf der Konfifahrt haben sie sich lange und intensiv mit dem heutigen Morgen beschäftigt, sich Gedanken gemacht, geplant, geübt und dann ist es so weit: die Orgel setzt ein und es heißt: Einmarschieren. Was jetzt vielleicht ein bisschen streng und diszipliniert klingt, ist in Wirklichkeit ganz locker und leger. Die helle Kirche ist schlicht dekoriert und in den Stuhlreihen findet man alt und jung. Schnell finden sich die Konfirmanden in ihre Rolle ein und leiten souverän durch die verschiedenen Schichten des Gottesdienstes. Begleitend wird auf einer Leinwand immer das gezeigt, was für die Gemeinde wichtig ist, sei es der aktuelle Psalm oder das Lied. Statt des üblichen Glaubensbekenntnisses haben sich die jungen Gemeindemitglieder überlegt, das zweite Bekenntnis zu lesen. Dies ist eigentlich für besondere Gottesdienste gedacht und erschien ihnen deshalb durchaus angemessen. Dann kam der wohl spannendste Teil: auf ihrer Konfifahrt hatten sich die Konfirmanden in vier Gruppen mit den Leitsätzen der Gemeinde auseinander gesetzt und präsentierten ihre Ergebnisse. Ein Schrank, bei dem sich hinter jedem Fach eine Art der Gemeinschaft versteckt, sei es jetzt ein Gottesdienst, ein Kindergarten oder die Gemeinschaft von spielenden Kindern, sie alle haben für die Jugendlichen eines gemeinsam: die Anwesenheit Gottes. Mit dem Thema Traurigkeit und deren Bewältigung setzte sich eine zweite Gruppe auseinander und präsentierte einen eigenen Text auf die Musik von David Guettas Song Titanium. Den Weg des Menschen mit all seinen Höhen und Tiefen sahen die Konfirmanden als langen Weg zum Ziel, bei dem kein Stück umsonst ist. Im Gegensatz zu einem Irrgarten mit Sackgassen sehen sie das Leben als Labyrinth: verwinkelt, mit Ecken und Kanten, aber ein langer Weg, den jeder gehen muss. Auf moderne jugendliche Weise hatten sie sich mit den Leitsätzen der Gemeinde auseinander gesetzt und so frischen Wind in den Gottesdienst gebracht, den sie rückblickend mit erstaunlicher Leichtigkeit meisterten. Jasmin Riedel

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