Abwechslungsreicher Vormittag beim DRK und der Feuerwehr
Mitmach-Stationen kamen sehr gut an
Alle Wehwehchen wurden bestens versorgt: Das DRK hatte Mullbinden in Hülle und Fülle bereit gestellt. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM - Wer am Donnerstagmorgen einen Fuß auf das Gelände der Feuerwehr setzte, traf auf überraschend viele Kinder mit Verbänden an Kopf und Arm. "Wer möchte sich mal wie eine Mumie einwickeln lassen?", fragte Elke Höpfel, Ausbilderin für Erste Hilfe und Sanitätsdienst sowie Leiterin des Jugendrotkreuz, in die Runde, als die Plüschtiere bereits fast alle mit einem professionellen Verband versorgt waren. Natürlich meldete sich schnell eine Freiwillige, die sich komplett mit Verband einwickeln lassen wollte. Jedes Jahr öffnen das DRK und die Freiwillige Feuerwehr Lampertheim im Rahmen der Ferienspiele ihre Pforte. Und so fanden sich am Donnerstagmorgen zwischen 10 und 12 Uhr wieder viele Kinder zu der offenen Veranstaltung ein, die sich an verschiedenen Stationen versuchten, die die Jugendfeuerwehr und die Jugendgruppe des DRK aufgebaut hatten. Beim DRK konnten sich die Kinder selbst, aber auch den Kuscheltieren einen Verband anlegen. Damit das Ganze auch noch besonders realistisch aussieht, hatte das DRK Schminke dabei: "Die kommt noch auf den Verband drauf, dann sieht es richtig nach Blut aus", erklärte Höpfel. Durch die Aktion im Rahmen der Ferienspiele erhofft sich das DRK Neuzugänge. "Für unser Jugendrotkreuz ist das Reklame, denn wir brauchen Nachwuchs", stellte die Leiterin fest. Auch die Jugendfeuerwehr hatte sich wieder einiges überlegt: Bereits um 9 Uhr trafen sich die 14 Helfer und bauten die drei Stationen auf. Dort konnten die Kinder Ann schließlich nicht nur Geschicklichkeit beim Angelspiel und am Brand-Haus beweisen, auch in der Rauchkammer war besondere Aufmerksamkeit gefragt. Diese zog das große Interesse der Kinder auf sich. In einer langen Schlangen standen die Kinder an, um sich, bekleidet mit Feuerwehrjacke und -helm, durch den aufgebauten Nebelparcours zu begeben. "Die Rauchkammer ist sehr gut besucht, das macht den Kindern anscheinend Spaß", zog Jugendfeuerwehr-Vorstandsmitglied Robin Holzwarth sein Fazit. In dem vernebelten Raum hatten die Nachwuchs-Brandschützer einige Sachen in den Weg gestellt, an denen die Teilnehmer vorbei mussten, im hinteren Teil lag schließlich eine Puppe, die es zu finden galt. Außerdem hatte das Spielmobil wieder diverse Spielgeräten und Gefährte bereit gestellt, so dass die beiden Stunden am Vormittag wie im Flug vergingen. Eva Wiegand