Bitte Zugreifen: das „offene Bücherregal“ bietet Abwechslung für Leseratten ohne Gebühren oder strenge Öffnungszeiten
Mitnehmen und Lesen, ganz unbürokratisch
Blumen gab es für die beiden Initiatorinnen Simone Günderoth (l.) und Christina Börner. Ortsvorsteher Horst Werner Schmitt und Bürgermeister Gottfried Störmer gratulierten zur guten Idee und der Umsetzung. Foto: Eva Wiegand
ROSENGARTEN – Wer kennt das nicht? Die ausgelesenen Bücher füllen die Regale, wohin mit dem ganzen Lesematerial? Die großen Städte machen es bereits vor, dort stehen offene Bücherschränke an vielen Orten und auch in Rosengarten eröffnen sich für Vielleser nun ungeahnte Möglichkeiten. „Wir haben die Idee des „offenen Bücherregals“ sozusagen aus dem Urlaub mit hierher gebracht und dachten: das passt für unseren Ort“, berichteten die Initiatorinnen Christina Börner und Simone Günderoth bei der offiziellen Eröffnung. Ab sofort stehen im Foyer des Dorfgemeinschaftshauses zwei gut gefüllte Bücherregal mit bereits gestifteten Büchern vom Roman bis zum Kinderbuch zur freien Verfügung für alle Leseratten. Dort können sich alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste im Stadtteil Rosengarten selbst bedienen. „Die Bücher müssen auch nicht unbedingt wieder zurück gestellt werden“, betonte Börner. Außerdem können Bücher, die zu Hause keinen Platz mehr haben und auch für andere lesenswert erscheinen, gerne in das Regal hinzugestellt werden.
„Eine tolle Sachen“, fanden Bürgermeister Gottfried Störmer und Ortsvorsteher Horst Werner Schmitt zur Premiere in Lampertheim. Die Freien Wähler Rosengarten fanden die Idee des offenen Bücherregals übrigens so gut, dass sie ein zweites Regal gestiftet haben. Eva Wiegand