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Do., 20. Juli 2023, 16:56 Uhr
POLITIK: Frank Meister kandidiert für LiGR – Leben in Groß-Rohrheim bei Bürgermeisterwahl am 8. Oktober
„Möchte die Menschen mitnehmen und Transparenz zeigen”
Steht für transparente Politik mit Leidenschaft: Frank Meister, Kandidat der LiGR für die Bürgermeisterwahl in Groß-Rohrheim. Benjamin Kloos
GROSS-ROHRHEIM – Am 8. Oktober wird in Groß-Rohrheim ein neuer Bürgermeister gewählt – gesucht wird der Nachfolger von Rainer Bersch. Der TIP stellt die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters vor – den Anfang macht in der heutigen Ausgabe der Kandidat von LiGR – Leben in Groß-Rohrheim, Frank Meister.
Seit zehn Jahren lebt der 45-jährige Frank Meister gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Dackeln in Groß-Rohrheim, kennt die Gemeinde aber bereits seit seiner Jugend. Kinder hat der sympathische Kandidat, der seit beinahe 30 Jahren bei der BASF tätig ist, keine, „aber wir haben drei Patenkinder”, wie er dem TIP im Gespräch mitteilte. Politisch sei er schon immer interessiert gewesen, vor vier Jahren sei er bei der Gründung der LiGR direkt eingetreten. Nachdem die neugegründete Liste bei der Kommunalwahl auf Anhieb knapp 20 Prozent erzielte, wurde er durch die LiGR als Beigeordneter in den Gemeindevorstand entsandt. „Dadurch habe ich gute Einblicke in die Ortspolitik und die Verwaltungsarbeit”, betont Frank Meister. Diese Erfahrung wird durch die 100 Sitzungen, im Jahr auf der Tagesordnung stehen, stetig erweitert. „Seit drei Jahren ist die Kommunalpolitik für mich mehr als ein Hobby, es ist eher eine Berufung und es macht mir viel Spaß”, so der passionierte Fotograf, Wanderer, Radfahrer und Camper. „Ich bin unbefangen in das Amt gegangen und gehe gerne auf Menschen zu, wichtig ist für mich, sich auf Augenhöhe zu begegnen.”
Zu seiner Motivation, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, stellt Frank Meister klar, dass „ich das Gefühl habe, ich kann das anpacken und das Ruder in die Hand nehmen. Dabei will ich eine ähnliche Leidenschaft entwickeln wie sie Rainer Bersch an den Tag gelegt hat, gerade mit Blick auf spannende Themen wie die unausgeglichene Haushaltslage und die Unterbringung von Geflüchteten.”
Frank Meister mag die Fest und Tradition in Groß-Rohrheim genauso wie die Vereine und die Menschen vor Ort – daher ist es ihm auch wichtig, „die Menschen ernst zu nehmen und mit ihnen zu kommunizieren und Verständnis für Entwicklungen und Entscheidungen zu erzeugen.” Daher ist sein Bestreben, transparent alle bei Projekten wie etwa dem Winterrasen mitzunehmen. „Informationen bekommen, aber diese auch weitergeben”, lautet hierbei seine Devise. Und: „Ich möchte die Ideen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und wenn möglich umsetzen.“ Dies habe sich bereits bei der Hundewiese bewährt: Hier kam die Idee von einem Anwohner, wurde ernst genommen, intensiv bearbeitet und umgesetzt.
„Mein Ziel ist es daher, in den Dialog zu kommen. Was möchten die Menschen in Groß-Rohrheim, was bewegt sie? Und was benötigen die Vereine? Ob Jugendliche, Senioren oder Menschen mit Behinderung – alle sind wichtig, da alle einen anderen Blickwinkel haben und neue Ideen für Groß-Rohrheim einbringen können. Denn eine Kommune ist eine Gemeinschaft, in der jeder seinen Teil beitrage kann und soll”, betont Frank Meister.
Politisch ist sein Hauptziel, den Haushalt aus dem negativen Bereich herauszuholen. Gerade im Bereich der Finanzen sieht er hier beispielsweise Möglichkeiten, innerhalb der Verwaltung einiges zu optimieren. Und auch in der interkommunalen Zusammenarbeit mit benachbarten Gemeinden sieht er die Zukunft, so wie dies beispielsweise im Bereich des Standesamtes durchgeführt wird. „Wichtig ist, mit Leidenschaft für Groß-Rohrheim und die Bürgerinnen und Bürger zu agieren”, wirbt Frank Meister um Stimmen für die Bürgermeisterwahl am 8. Oktober – und um das Vertrauen der Menschen. Benjamin Kloos