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  • Di., 27. November 2018, 15:21 Uhr
    Ökumenische Diakoniestation feierte zum 15. Mal Advent in der Notkirche / Musikalisches Programm und Raum für Gespräche

    „Möge dieser Nachmittag wie eine Rose für Sie blühen”

    Bei der Adventsfeier der Diakoniestation standen neben weihnachtlicher Stimmung besonders gesellige Stunden bei Kaffee und Kuchen im Mittelpunkt. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Im Zeichen der Weihnacht stand die traditionelle Adventsfeier der ökumenischen Diakoniestation am Dienstag in der bis auf den letzten Platz besetzten Notkirche. Seit 2003 lädt die Diakoniestation ihre Klienten zu einer Weihnachtsfeier ein, in diesem Jahr gab es mit der 15. Auflage sogar ein kleines Jubiläum.

    Pfarrerin Sabine Sauerwein und Pflegedienstleiterin Christa Gerhardt begrüßten zu Beginn der Feier die Besucher. Pfarrerin Sauerwein betonte in ihrer kurzen Andacht, dass es „eine große Freude ist, Sie hier alle in der Notkirche begrüßen zu dürfen. Es ist eine gute Tradition, dass die ökumenische Diakoniestation Sie Akku zu einem besinnlich-fröhlichen Nachmittag in der Adventszeit einlädt. Wie unser Dekan anlässlich des 150. Domjubiläums betonte, sind für die Lukasgemeinde zwei Dinge besonders wichtig: Die Kirchenmusik und die Diakonie. Wir haben mit der ökumenischen Diakoniestation eine enge Verbindung, auch weil diese einst hier auf dem Gelände ansässig war. Diese Verbindung ist erhalten geblieben.” Anschließend zitierte Pfarrerin Sabine Sauerwein den Liedtext „Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt” und betonte: „Sie teilen heute kein Brot, sondern Kuchen, und ich wünsche Ihnen, dass dieser Nachmittag für Sie wie eine Rose blüht und wie Gottes Haus für Sie ist, in dem Sie sich wohlfühlen.” 

    Pfegedienstleiterin Christa Gerhardt freute sich über die große Anzahl der Besucher. „Schön, dass Sie so gerne zu uns kommen. Wir wollen Ihnen heute Zeit schenken, denn Zeit ist das kostbarste Geschenk. Um wirklich die Weihnachtsgeschichte anzunehmen, muss man zuhören und sich Zeit nehmen. Nehmen wir uns heute Zeit füreinander und genießen den Nachmittag. Zur Unterhaltung haben wir heute die Band 'Einsam in Manhattan' zu Gast, die den Nachmittag musikalisch und mit Gedichten gestalten wird, ebenso wie die Kinder der Kita am Graben und eine Gruppe der Tanzebene unter Leitung von Michaela Zloic.” 

    Bei Kaffee und einer riesigen Auswahl an durch die Mitarbeiter selbst gebackenen Kuchen konnten sich die Besucher der Weihnachtsfeier im Anschluss unterhalten, gesellige Stunden verbringen und den Darbietungen der Band „Einsam in Manhattan” lauschen. Neben Klassikern wie „Alle Jahre wieder” hatte die Gruppe auch weihnachtliche Verse und Gedichte mitgebracht, die in der weihnachtliche dekorierten Notkirche für adventliche Stimmung sorgten. Und natürlich durfte auch der Nikolaus nicht fehlen, der einen Tag vor seinem Namenstag den Besuchern in der Notkirche einen Besuch abstattete. 

    Die jungen Tänzerinnen der Tanzebene sorgten bei der Adventsfeier der ökumenischen Diakoniestation für Begeisterung – Zugaben waren die Folge. Foto: Benjamin Kloos


    „Für unsere nicht mobilen Senioren haben wir eigens einen Fahrdienst eingerichtet, den zahlreiche Besucher in Anspruch genommen haben. Dies war ein hoher logistischer Aufwand, den wir aber gerne zum Wohl unserer Klienten auf uns nehmen“, erläuterte Christa Gerhardt. Einen Dank richtete sie an ihr Team, das an roten Nikolausmützen bestens zu erkennen war. „Alle haben ehrenamtlich mit viel Liebe und Freude diesen Nachmittag vorbereitet und Kuchen gebacken. Und das alles, damit unsere Senioren einen wunderschönen Nachmittag verbringen können.“ Ein besonderer Dank der Diakonie ging an die Lukasgemeinde und hier insbesondere an das fleißige Küchenteam, das bereits seit Jahren ehrenamtlich zur gelungenen Gestaltung der Adventsfeier beiträgt. Benjamin Kloos

     

     

     

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