Autorin Nicole Beisel aus Hofheim veröffentlicht mit „Eines Nachts in Paris“ erstes Verlagswerk
Musik und eigene Gefühle als Inspiration
Präsentiert mit „Eines Nachts in Paris“ ihr erstes bei einem Verlag erschienenes Buch: Nicole Beisel. Foto: Benjamin Kloos
HOFHEIM – Worte können berühren, Worte können bewegen, Worte können Freude schenken – besonders ein gutes Buch kann Herz und Seele erfreuen. Denn was gibt es schöneres, als an einem kühlen Herbst- oder Winterabend gemütlich mit einer gelungenen Lektüre auf der Couch zu verbringen?
Dabei muss man nicht in die Ferne schweifen, um ein gutes Buch zu finden. Denn in der Region gibt es zahlreiche Autoren. So wie Nicole Beisel, 30 Jahre, aus Hofheim. Die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und Mutter eines fast fünfjährigen Sohnes und einer zweijährigen Tochter schreibt jedoch nicht nur, sondern hat Anfang des Jahres einen großen Schritt gewagt: Nach einem Jahr Elternzeit ist sie nicht wieder in ihren alten Beruf zurückgekehrt, sondern hat sich als Korrektorin, PR-Texterin und Autorin selbstständig gemacht. Und die Zeit gab ihr recht: Denn im September unterschrieb sie einen Vertrag mit dem Masou-Verlag, das erste dort erschienene Buch „Eines Nachts in Paris“ wurde im Oktober veröffentlicht. Ein weiteres Buch mit dem zur nahenden Weihnachtszeit passenden Titel „Der Zauber der Schneekugel“ ist bereits ebenfalls im Druck. Und im Frühling soll ein weiteres Buch erscheinen, an diesem ist Nicole Beisel bereits eifrig am Schreiben.
Zuvor hatte Nicole Beisel in Eigenregie und im Self-Publishing-Verfahren Bücher geschrieben und verlegt – insgesamt sind es nunmehr zwölf Werke, die sich teilweise auch unter anderem in der Lesezeit in Biblis wiederfinden. Das Lesen von Romanen war es, das in ihr den Wunsch erweckt hat, selbst solche Geschichten zu erschaffen, sodass sie vor fünf Jahren mit dem Schreiben ihres Debütromans „Dieser eine Brief“ begann.
Die Inhalte ihrer Bücher sind frei erfundene Geschichten, die aber dennoch immer wieder Parallelen zum Leben von Nicole Beisel aufweisen. „Wichtig sind aber immer die Musik und meine eigenen Gefühle, die zur Inspiration beitragen“, erläutert Nicole Beisel. So wie in ihrem aktuellen Werk „Eines Nachts in Paris“, bei den sie übrigens prominente Unterstützung erhalten hat. Wer genau, das verrät Nicole Beisel erst in der Danksagung, so viel aber bereits vorneweg: Es handelt sich um einen Prominenten, der die Musik im Blut hat und aus einer Tanz- und Unterhaltunsshow bekannt ist.
„Er hat mir bei Fragen rund um das Tanzen beratend zur Seite gestanden“, freut sich die junge Hofheimerin über die Unterstützung, die sich im Inhalt des Buches widerspiegelt: Paris, die Stadt der Liebe steht im Mittelpunkt des Buches. Doch Jerome glaubt nicht mehr an den Zauber der Stadt, denn er selbst hat seine Liebe aufgrund eines folgenschweren Fehlers für immer verloren. Geplagt von Schuldgefühlen geht er seinen Weg – und trifft eines Nachts auf Sophie. Ihr trauriger Blick erweckt ein seltsames Gefühl in ihm. Er fühlt sich geradezu dazu verpflichtet, sie aus ihrem Kummer zu befreien und sie wieder zum Lachen zu bringen. Eine ganz besondere Freundschaft entsteht, in der tief vergrabene Geheimnisse einander anvertraut werden. Sie teilen ihr Leid miteinander und versuchen gemeinsam dagegen anzukämpfen. Doch Jerome ahnt nicht, dass auch Sophie sich als Retterin erweist. Wie weit wird ihre Freundschaft, die nicht nur ein, sondern gleich zwei Leben verändert, gehen?
Die Antwort auf diese Frage wird sich dem Leser im Kauf des 252-seitigen Werkes erschließen – und zu einer spannenden Reise mitnehmen. Ein Roman, der träumen lässt, aber auch zum Nachdenken anregt. Und gleichzeitig ein Werk einer jungen Autorin aus dem Nibelungenland – Lesen lohnt sich! Benjamin Kloos