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  • Mi., 09. September 2015, 08:44 Uhr
    Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchores und Gesangverein Cäcilia auf Vier-Tages-Fahrt

    Musikalisch durch den Teutoburger Wald

    Verbrachten schöne Stunden mit passendem Liedgut im Teutoburger Wald: Die Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchores und Gesangverein Cäcilia. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Anfang September trafen sich die Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchores und Gesangverein Cäcilia mit Familie und Freunden zum diesjährigen Vier-Tages-Vereinsausflug. Das Ziel in diesem Jahr war der Teutoburger Wald. Mit dem Bus ging es in Richtung Bad Nauheim los, dort war bereits ein ausgiebiges Frühstück gerichtet. Die Lebensgeister waren nun geweckt und das erste musikalische Ständchen, bei strahlendem Sonnenschein, war fällig.

    In Paderborn warteten bereits die beiden Stadtführer. Vom mittelalterlichen Turm der Stadtmauer ging es vorbei an liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und dem Kaiserplatz, auf den Spuren von Kaiser Karl dem Großen. Auch im Paderborner Dom erfreute der Chor die Besucher mit zwei Liedvorträgen. Anschließend war Freizeit in der Altstadt oder Besuch des Heinz-Nixdorf-Museums, laut Guinnessbuch der Rekorde das größte Computermuseum der Welt, angesagt.

    Am zweiten Tag ging es mit dem Bus zu einer Rundfahrt durch das Paderborner Land mit Schloss Neuhaus, früher Residenz der Fürstbischöfe von Paderborn. 1994 richtete die Stadt Paderborn hier die Landesgartenschau mit einer wunderschönen barocken Gartenanlage aus. Die Jesuitenkirche wurde auf Veranlassung des Edelherrn Moritz von Büren 1773 vom Jesuitenorden fertiggestellt. Auch hier durfte ein Lied nicht fehlen. Der letzte kulturelle Höhepunkt war der Besuch der Wewelsburg. Sie ist Deutschlands einzige Dreiecksburg.

    Am dritten Reisetag startete die Rundfahrt durch den Teutoburger Wald zu dem Denkmal von Herrmann dem Cherusker. Er schlug in der berühmten Varusschlacht am Teutoburger Wald die Römer. Detmold war die nächste Station, von 1468-1918 Residenzstadt der Grafen und Fürsten zur Lippe. Der Abend klang mit einem Original Teutonenmahl aus. Rustikal wurde hier nur mit den Händen teutonische Spezialitäten genossen. Der vierte Reisetag begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Marktkirche mit Herrn Diözesanpräses Wiemers, den der Chor mit fünf Liedbeiträgen mitgestaltet hat. Anschließend stand ein Besuch des Unesco Weltkulturerbes Schloss Corvey in Höxter auf dem Programm. Die Schlossführung war noch einmal ein kulturelles Highlight. Nach dem Mittagessen im Schlossrestaurant ging es dann feuchtfröhlich in Richtung Heimat. zg

     

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