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Mo., 01. Februar 2016, 16:49 Uhr
„Tach, Herr Bach" verspricht am 27. Februar zum zweiten Mal außergewöhnliches Konzerterlebnis mit Lehrern der Musikschule
Musikalischer Cocktail der besonderen Art feiert Neuauflage
Freuen sich auf das besondere Konzertereignis: Manfred Scholz (Fachbereich Kultur), der zukünftige Präsident des Lions Club Christofer Daurer, Dekan Karl Hans Geil, Schirmherr Bürgermeister Gottfried Störmer, Musikschulleiter Joachim Sum, die Past-Präsidentin des Rotary-Club Marianne Michels-Junglas und Lions-Past-Präsident Dr. Nikolaus Selzer (v.l.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM - Ein besonderes Musikereignis feiert seine Neuauflage: „Tach, Herr Bach" heißt es am Samstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr zum mittlerweile zweiten Mal in der Notkirche in Lampertheim. Nach der überaus erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr verbirgt sich hinter diesem Titel auch 2016 wieder ein spritzig-frecher musikalischer Cocktail, meisterlich serviert von den Lehrern der Musikschule Lampertheim.
Dabei wird an diesem Abend vieles anders als bei einem üblichen Konzert sein: Drei Stunden voller Kurzweil warten auf die Konzertbesucher, wenn 22 der insgesamt 26 Musikschullehrer solo oder in eigens zusammengestellten Ensembles ein Brücke von Barock, Klassik und Romantik bis hin zu Tango, Jazz und Pop schlagen. In der Instrumentenwahl spiegelt sich die einzigartige Vielfalt der Musikschullehrer wider. Neben Werken von Bach werden Stücke zahlreicher weiterer, berühmter Komponisten zu hören sein, aber auch Eigenkompostionen.
Das Konzert wird in drei Blöcke á 30 Minuten geteilt, so dass in den 25-minütigen Pausen und selbstverständlich auch nach dem Konzert die Möglichkeit zum intensiven Austausch über das Gehörte besteht. Dies ist auch ausdrücklich so gewünscht, lediglich während der musikalischen Aufführung wird ausdrücklich um Ruhe gebeten.
Bürgermeister Gottfried Störmer freut sich, erneut als Schirmherr der Veranstaltung zu fungieren und betonte die Besonderheit, dass mit dem Lions Club als auch dem Rotary Club beide großen Service-Clubs gemeinsam mit der Musikschule und cultur communal dieses bemerkenswerte Konzert auf die Beine stellen. „Die Lehrer der Musikschule bieten hochkarätige, klassische Musik dar, die aber an diesem Abend so präsentiert wird, dass es Spaß macht", betont Musikschulleiter Joachim Sum.
Für „Omi´s Nähkästchen- Tango“ standen 2015 die Musikschullehrerinnen Susanne Weinacker an der Harfe, Christine Francois mit der Querflöte und Anja Leonbacher mit der Klarinette auf der Bühne. Archivfoto: Eva Wiegand
Um das leibliche Wohl kümmern sich die beiden Serviceclubs, wie Dr. Nikolaus Selzer vom Lions Club betont, unterstützt werden sie dabei von Dekan Karl Hans Geil, der sich um die passende Getränkeauswahl kümmern wird. In diesem Jahr warten Teller mit Fingerfood auf die Besucher, die sich gerne außerhalb der Musikblöcke unterhalten dürfen. „Dieses Konzert ist ein Begegnungskonzert. Die Notkirche wird bereits ab 18.30 Uhr geöffnet sein — tauschen Sie sich untereinander aus, stoßen Sie bei einem Glas Wein oder Sekt an und genießen Sie das wundervolle Konzert", so Marianne Michels-Junglas vom Rotary Club Lampertheim.
Vorverkauf startet am Mittwoch
Der Erlös des Konzertes fließt direkt in die Musikschule - und „kommt damit den Kindern und Jugendlichen in Lampertheim zugute", betonte Bürgermeister Gottfried Störmer. „Die teilnehmenden Musikschullehrer verzichten auf ihre Gage, um ein möglichst positives Ergebnis für die Musikschule zu erzielen”, ergänzte Joachim Sum.
Unterstützt wird „Tach, Herr Bach" von cultur communal. Karten zu je 15 Euro gibt es ab dem 3. Februar im Rathaus-Servie, Haus am Römer, sowie an der Abendkasse. Schüler der Musikschule bis zum Alter von 18 Jahren haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt, müssen aber ebenfalls eine Karte im Vorverkauf erwerben, damit ihr Platz reserviert ist. Generell gilt aufgrund der zu erwartenden großen Nachfrage, dass es besser ist, sich rechtzeitig um einen Platz zu kümmern. Im Vorverkauf besteht zudem die Möglichkeit, sich anhand des Sitzplanes einen bestimmten Platz zu sichern, beispielsweise als Gruppe mit Freunden an einem gemeinsamen Tisch. Benjamin Kloos