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Mi., 18. Mai 2022, 11:36 Uhr
ST. ANDREAS-KIRCHE: Konzert anlässlich des 250-jährigen Jubiläums am 22. Mai
Musikalischer Hochgenuss von Orgel und Gitarre
Freuen sich auf das Konzert von Orgel und Gitarre anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der St. Andreas-Kirche: Pfarrer Christian Rauch, Heike Ittmann und Joachim Sum (v.r.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Einen besonderen musikalischen Genuss verspricht ein Konzert von Orgel und Gitarre anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der St. Andreas-Kirche am Sonntag, 22. Mai: Um 17 Uhr werden die Kulturpreisträger Domkantorin Heike Ittmann an der Orgel sowie Musikschulleiter Joachim Sum an der Gitarre von der Empore in der St. Andreas-Kirche mit dem Klang ihrer Instrumente verzaubern. Der Eintritt für das Konzert ist frei, es wird um eine Spende für die Orgelsanierung gebeten.
Es erklingt unter anderem das wohl berühmteste Gitarrensolo überhaupt: Das Concierto de Aranjuez von Joaquin Rodrigo. Hochgenuss versprechen zudem ein Mandolinenkonzert von Vivaldi, Solowerke und vor allem auch der 1. Satz von Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61. „Dieses ist fast eine Weltpremiere, denn das Violinkonzert wurde erst einmal in Japan auf Gitarre gespielt. Das ist etwas ganz Besonderes, das ich mein Leben lang schon einmal machen wollte”, strahlte Joachim Sum bei der Vorstellung des Konzertprogramms am Mittwoch. Auch aus diesem Grund freut er sich auf das bevorstehende Konzert und den erneuten Zusammenklang von Orgel und Gitarre. „Dies ist nicht das erste Mal, dass wir zusammen spielen. Für einen Gitarristen ist diese Kombination optimal, da die Orgel den Orchesterpart übernehmen kann.”
Heike Ittmann ergänzte, dass das Konzert doppelten Genuss bietet: „Denn während die Besucher den Klang beider Instrumente von der Empore aus genießen, bietet die Kirche selbst optisch sehr viel”, so Heike Ittmann, die sich auf das „schöne Programm” freut.
Pfarrer Christian Rauch zeigte sich angesichts dieses hochwertigen Konzertes anlässlich des 250. Jubiläums der St. Andreas-Kirche begeistert. „Ich bin ein Freund der Kirchenmusik, daher bin ich auf Heike Ittmann zugegangen. Diese hatte die Idee, dass ein Saiten- und ein Pfeifeninstrument gemeinsam erklingen. Dies verspricht ein außergewöhnliches Konzert zu werden.”
Die Orgel, die aus dem Jahr 1967 stammt, wurde gerade erst saniert und wurde rechtzeitig für dieses Jubiläumskonzert fertig. „Insgesamt hat diese Sanierung 50.000 Euro gekostet. Vielen Dank an die bisherigen Spender, es ist aber weiterhin Unterstützung nötig.”Benjamin Kloos