Konzert „Singet dem Herrn ein Lied“ der Dekanatskantorei Ried in der Domkirche erntete tosenden Applaus
Musikalischer Hörgenuss am zweiten Advent
Mit mehrstimmiger Vokalmusik, u.a. von Schütz, Bach und des britischen Komponisten Robert Chilcott, nahmen die Sängerinnen und Sänger der Dekanatskantorei Ried mit instrumentaler Begleitung ihr Publikum am Sonntag mit auf eine musikalische Zeitreise im Advent. Foto: Manuel Ding
LAMPERTHEIM – Am zweiten Adventssonntag bot sich Musikliebhabern ein besonderer, adventlicher Hörgenuss. Unter dem Motto „Singet dem Herrn ein Lied“ lud der Chor der Dekanatskantorei Ried unter der Leitung von Kantorin Heike Ittmann zu einem Konzert in die Domkirche ein. Es war das zweite Konzert. Bereits am Samstag begeisterten die Sängerinnen und Sänger um Ittmann, begleitet von dem Bläserquartett Falk Zimmermann, Tobias Blecher, Stephan Arendt und Matthias Gromer, sowie Tereza Scharf an der Orgel, ihr Publikum in der Simultankirche in Biblis-Nordheim.
Bereits beim Einzug zu dem afrikanischen Stück „E Oru O“ überzeugten die knapp fünfzig Sängerinnen und Sänger der Chöre auch das Lampertheimer Publikum. Die Akustik im großen Kirchenschiff und die Weihnachtsstimmung machten die feierliche Atmosphäre in der Domkirche am Sonntagnachmittag perfekt. Nachdem das Bläserquartett bei „Down by the Riverside“ das Leid in den Zeiten der Sklaverei in Amerika instrumental zur Entfaltung brachte, folgten weitere Stücke für mehrstimmige Chöre, Kanons begleitet von schmetternden Trompeten und Posaunen. Ittmann führte das Publikum durch die Zeit musikalischer Geschichte und bot Motetten von Johann Sebastian Bach, Orazio Vecchi, sowie Heinrich Schütz. Um ein volles und abwechslungsreiches Klangerlebnis zu bieten, wechselten die Blechbläser von Mal zu Mal ihre Position vom Altarraum auf die Empore. Tosenden Applaus ernteten die Sängerinnen und Sänger nach dem großen Finale, dem zwölfstimmigen Stück „V'amo di core“ von Wolfgang Amadeus Mozart
Manuel Ding
Anspruchsvolle A Capella-Stücke, große Oratorien, sowie Madrigalen der Renaissance, Jazz, bis hin zu Motetten zeitgenössischer Komponisten zählt der Chor zu seinem Repertoire. Foto: Manuel Ding