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  • Di., 15. April 2014, 10:04 Uhr
    Arbeitskreis Aktive Bürgerbeteiligung setzt Ergebnis des Workshops um

    Nächstes Ziel: Ein Kümmerer mit Mittlerfunktion

    Der Arbeitskreis Aktive Bürgerbeteiligung war beim Pressegespräch mit seinen Sprechern Werner Brall und Bernd Ritter vertreten sowie mit den Teilnehmern Richard Hinz, Bernd Lohmann und Christel Rach sowie Silke Reis von der Stadtverwaltung. Kontakt bei weiteren Fragen: Werner Brall – Handy 0171/5483682. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM  – Über vier Stunden hatten sich beim Workshop „Transparenz & Kommunikation leben“ am 29. März die 55 Teilnehmer aus der Lokalpolitik, der Stadtverwaltung und interessierte Bürger in Arbeitsgruppen Gedanken zum Thema gemacht, hatten diskutiert und ihre Ergebnisse im Plenum präsentiert. Am Ende erhielten die Teilnehmer einen Kurzfragebogen, der mit siebzig Prozent Rücklauf für die Bewertung des Workshops wichtige Hinweise lieferte. Die beiden Sprecher des Arbeitskreises Aktive Bürgerbeteiligung, Bernd Ritter und Werner Brall, stellten bei einem Pressegespräch im Alten Rathaus ihre Auswertung des Workshops vor. „Eine deutliche Zustimmung“ hatte Ritter festgestellt, „dennoch sei zu überlegen, in welcher Form der Workshop in Zukunft fortgeführt wird“. Gegenüber dem ersten Workshop vor einem Jahr sei die Teilnehmerzahl um dreißig Prozent gestiegen, dies zeige das zunehmende Interesse „an den Belangen von Lampertheim“. Die Grundstimmung während des gesamten Workshops sei als konstruktiv empfunden worden, meinten die beiden Sprecher, auch wenn in den Kleingruppen teilweise unterschiedliche Auffassungen aufeinanderprallten. Dreiviertel der Befragten würden einen weiteren Workshop besuchen – ein Zeichen, dass die „Aktive Bürgerbeteiligung“ an Akzeptanz gewinne. Im Arbeitskreis konnten mehrere neue Teilnehmer begrüßt werden, berichteten die Sprecher. Aus den drei Themenkreisen des Workshops resultieren drei konkrete Ziele, an deren Umsetzung der Arbeitskreis jetzt arbeitet. Drei Vorschläge sollen vorrangig bearbeitet werden: Ein Kümmerer im Sinne eines Vermittlers, die Durchführung von Informationsveranstaltungen und eine regelmäßige Bürgerbefragung. Die Bürger sollen frühzeitig in allgemein verständlicher Form ohne Fachbegriffe über Projekte von Politik und Verwaltung informiert werden, nicht erst nach Abschluss der Planungen, betonte Brall. „Eine große Offenheit bei der Verwaltung“ hatte Richard Hinz beim Workshop empfunden: „Das fand ich sehr beeindruckend“, meinte er im Pressegespräch. In einem ersten Schritt zur Weiterentwicklung vorhandener Strukturen will der Arbeitskreis Aktive Bürgerbeteiligung die Funktion des „Kümmerers“ mit Aufgaben und Zuständigkeiten näher bestimmen und die Vorschläge im „Trialog“ zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung diskutieren. Hannelore Nowacki

     

     

     

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