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Fr., 19. Dezember 2014, 12:40 Uhr
Weihnachtskonzert des Lessing-Gymnasiums begeisterte das Publikum
„Natürlich Europa“ – Weihnachten erklingt in mehreren Sprachen
Der Unterstufenchor der Klassen 5 bis 7 begeisterte das Publikum mit seiner Aufführung des Klassikers „Chim-Chimeney“ aus dem Musical „Mary Poppins“. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Das große Weihnachtskonzert des Lessing-Gymnasiums am Donnerstagabend in der Hans-Pfeiffer-Halle stand unter dem Motto „Natürlich Europa“, was für eine zertifizierte Europa-Schule ganz natürlich ist. Hinter dem fröhlich blinkenden und leuchtenden Weihnachtsbaum neben der Bühne war die Wand mit Weihnachtsbäumen geschmückt, die aus Holz gesägt und bemalt waren, und jeweils die Fahne eines Landes trugen.Ein Schwerpunkt der Schule ist die Musik. In der nahezu voll besetzten Halle verfolgten Mitschüler, Eltern, Lehrerschaft und Schulleitung diese mehrstündige unterhaltsame Konzertveranstaltung, die von den Lehrkräften der Fachschaft Musik einstudiert wurde. Bläserklassen und Chöre verschiedener Jahrgangsklassen, der Wahlunterricht (WU) der Klasen 8 und 9, das Gemeinschaftsorchester der Musikklassen 5,6 und 7 und die Bigband beeindruckten mit einem breit gefächerten Repertoire und einem erstaunlichen Können. Das Konzert lebte aber auch vom erkennbaren Spaß der Schülerinnen und Schüler an ihrer Aufführung. Zur Belohnung spendete das Publikum viel Applaus. Ganz besondere Klangerlebnisse bieten ungewöhnliche Instrumente wie die ganz gewöhnlichen Plastikflaschen unterschiedlichster Formen, die man als Pfandflaschen nach dem Austrinken sonst schnell wegbringt. Die „Flaschen-Kompanie“ der Klasse Musikklasse 7 führte vor, dass sich damit vortrefflich rhythmische Musik machen lässt.
In fünf bezaubernden Weihnachtsliedern verschiedener Epochen präsentierte das Gemeinschaftsorchester der Musikklassen 5, 6 und 7 drei europäische Sprachen. Foto: Hannelore Nowacki
Der Bühnenumbau dauerte für die Aufführung unter dem Titel „Geistliche Choräle für Mallet-Ensemble“ der WU Musik der 9. Klasse etwas länger, denn Instrumente beachtlicher Größe mussten auf die Bühne gerollt und dicht an dicht im Halbkreis exakt positioniert werden, darunter zwei große Xylofone, zwei in der Breite ausladende Marimbafone und Vibrafone und ein hoch aufragendes Röhrenglockenspiel. Ein großes Instrument vielen kleinen Messingscheiben mit dem Namen Crotales war für die zarten Glockentöne zuständig. In dieser ungewöhnlichen Instrumentalbesetzung waren wunderschöne Klänge zu hören, die sich ins Ohr schmeichelten. Bei der Bandcoaching-AG ging es weihnachtlich-rockig zur Sache, eine Lasershow tauchte Bühne und Halle in magisches Licht. Zum Finale mit allen 250 Mitwirkenden war geplant gemeinsam das Weihnachtslied „Jingle Bells“ zu singen – die Orchester auf der Bühne, die Chöre rechts und links der Bühne. Moderiert wurde das Weihnachtskonzert von Schülerinnen des Rhetorikkurses, vor der Pause kommentierten Cora Roth und Viktoria Stoll die Stücke, nach der Pause Paula Wilhelm und Carolin Wosch. In der Licht- und Tontechnik waren Lars-Hendrik Krämer, Jonas Kilian, David Weikum, Max Stähler-Oelze und Robin Christ aktiv. Von der Fachschaft Musik begleiteten die Lehrkräfte Diana Bauer, Rosemarie Brumby, Ute Junker, Kathrin Gehrling, Dr. Matthies Andresen, Jérôme Dath und Dr. Reimund Popp das Konzert. Hannelore Nowacki