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  • Do., 12. März 2015, 15:37 Uhr
    Erneuerung der Signalanlage an der Europabrücke im Rahmen der Qualitätssicherung

    Neue Fußgängerampel in Betrieb genommen

    LAMPERTHEIM - Nach einer Bauzeit von drei Wochen wurde am 6. März die neue Fußgängerschutzanlage an der Europabrücke in der Alten Viernheimer Straße durch den Fachbereich Verkehr, Sicherheit und Ordnung der Stadt Lampertheim und die Firma Siemens in Betrieb genommen. Die Erneuerung der Fußgängerampel war im Rahmen der Qualitätssicherung für Lichtsignalanlagen erforderlich.

    Die Qualitätssicherung an Lichtsignalanlagen (LSA, Ampeln) ist eine zentrale Maßnahme zur Sicherung und Erhöhung der Mobilität. Sie ist wichtig, weil durch das gestiegene Verkehrsaufkommen die Belastungen signalisierter Knotenpunkte zugenommen haben und dadurch der Verkehrsablauf und die Sicherheit beeinträchtigt sein kann, bei einer Lebensdauer der Lichtsignalanlagen von i.d.R. mehr als 15 Jahren sich die verkehrlichen Gegebenheiten, die Grundlage für die verkehrstechnische Planung der Anlage waren, wesentlich geändert haben können, die Steuerung der Lichtsignalanlagen an geänderte Normen und Richtlinien anzupassen ist und ein aktueller und kostengünstiger Stand der Technik vorzuhalten ist.

    Die Masten, die Signalgeber und die Steuerungstechnik der Fußgängerampel stammen noch aus den späten 70er-Jahren und waren daher dringend erneuerungsbedürftig.
    Die neue Lichtsignalanlage ist mit Digital- und Niedervolttechnik ausgestattet und entspricht den derzeit gültigen technischen Richtlinien.

    Im Rahmen der Erneuerung der Ampel wurde der Straßenübergang auch gleichzeitig barrierefrei ausgebaut und mit einer akustischen Blindensignalisierung ausgerüstet. Sowohl der Übergang selbst, mit den teilweise bis zu 18 Zentimeter hohen Bordsteinen, aber auch die Zugangsrampen aus dem Weinheimer Weg bzw. aus dem Wohngebiet Europaring waren für mobilitätseingeschränkte Menschen nur bedingt nutzbar. Mit dem jetzt durchgeführten Umbau ist eine uneingeschränkte Nutzung des Fußgängerüberganges, der im Übrigen auch für den Schulweg aus dem Wohngebiet zur Pestalozzischule dient, gewährleistet.

    Die gesamte Maßnahme schlägt im städtischen Haushalt mit ca. 25.000 Euro zu Buche. Unter der Federführung des Fachbereiches wird derzeit der Verkehrsentwicklungsplan „Demografie“ erstellt. Der jetzt vorgenommene Neubau der Ampelanlage und der barrierefreie Umbau kann im Rahmen der Planungen auch als „Leuchtturmprojekt“ für weitere Maßnahmen zur Berücksichtigung des demografischen Wandels angesehen werden. Weitere solcher Maßnahmen sollen folgen. zg

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