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Mo., 03. August 2020, 11:56 Uhr
TV LAMPERTHEIM: Mittel aus Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ ermöglichen neues Angebot
Neuer Basketballkorb als Mittel der Integration
Zielsicher: Sportcoach Marius Schmidt (Mitte) mit Basketball und Klaus Schlappner (2.v.l.), natürlich mit Fußball, weihen den neuen Basketballkorb beim TVL ein – sehr zur Freude des Ersten Stadtrats Jens Klingler (l.), dem stellvertretenden Vorsitzenden des TV Lampertheim, Rudolf Röhrig /2.v.r.) und Horst Schmitt (r.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM –Seit 2016 stellt die Stadt Lampertheim regelmäßig den Förderantrag für Mittel aus dem Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“. Mit Erfolg: So werden regelmäßig Vereine, die sich im Bereich der Integration von Geflüchteten engagieren, unterstützt. Darüber hinaus werden zudem offene Sportangebote gefördert – so wie nun beim TV Lampertheim: Dort konnte am Freitag ein neuer Basketballkorb seiner Bestimmung übergeben werden – im Beisein des Ersten Stadtrates Jens Klingler und dem stellvertretenden Vorsitzenden des TV Lampertheim, Rudolf Röhrig, sowie Horst Schmitt als Vertreter der Verwaltung warfen Sportcoach Marius Schmidt und Fußball-Trainerlegende Klaus Schlappner die ersten Bälle auf den Korb.
„1.500 Euro hat der neue Korb gekostet, 400 Euro wurden sind für die Baumaßnahmen angefallen – insgesamt 1.900 Euro, die richtig gut angelegt sind”, strahlte Marius Schmidt mit der Sonne um die Wette. „Vielen Dank an den TVL für diese Idee, die das Vereinsgelände aufwertet und einen weiteren wichtigen Teil zur Integration beiträgt. Denn Sport verbindet Menschen verschiedener Herkünfte auf besondere Art und Weise. Ich wünsche dem TV viel Spaß mit dem neuen Basketballkorb. Hier wird von Beginn an Integration ernst genommen und gelebt.”
Jens Klingler lobte als Erster Stadtrat die Arbeit des Sportcoaches: „Marius Schmidt hat diese Aufgabe bekommen und er brennt dafür. Durch sein Engagement zeigt er, was man bewegen kann. Über das Förderprogramm ‚Sport und Flüchtlinge’ haben wir bereits zahlreiche Projekte fördern können, von einer Tischtennisplatte bis zu einer Bouleanlage. Darüber hinaus fördern wir auch Schwimmkurse für Flüchtlinge.”
Rudolf Röhrig zeigte sich für den TVL „erfreut, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben, einen Basketballkorb auf unserem Vereinsgelände zu installieren. Vielen Dank an die Stadt Lampertheim über die generell ausgezeichnete Zusammenarbeit.”
Klaus Schlappner liegt die Integration seit jeher am Herzen, so rief er bereits lange vor der jüngsten Flüchtlingswelle ein besonderes Projekt ins Leben, bei dem auf jeder Position einer Mannschaft ein Spieler aus einem anderen Land auf dem Platz stand. Auch aus diesem Grund hatte er es sich nicht nehmen lassen, zur Einweihung des Basketballkorbes zu kommen. „Ein großes Lob an die Stadt und an den TV für dieses freudige Ereignis. Lampertheim ist meine Heimatstadt, die ich liebe”, betonte die Trainerlegende. „Ehrenamtliche im Verein sind wertvoll und in Deutschland gibt es Vereine in einer Vielfältigkeit wie sonst nirgends auf der Welt. Sie alle hier können stolz sein auf Ihre Arbeit. Dem Basketballkorb wünsche ich viel Begeisterung durch Jugendliche, die hier spielen und so einen Beitrag zur Integration leisten. Dieses Projekt ist sehr wertoll”, schloss Klaus Schlappner, bevor er Sportcoach Marius Schmidt ein besonderes Geschenk überreichte: Einen Fußball, auf dem in vielen Sprachen der Welt das Wort „Frieden” zu lesen ist. Benjamin Kloos