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Di., 02. September 2014, 09:18 Uhr
BollWerk und vier kulinarische Tage bei der Feuerwehr
Neuer Kerwevadder Siegbert Ochsenschläger hielt erste Kerwerede
Der neue Kerwevadder Siegbert Ochsenschläger gab auch dem Kerwekranz vor dem Aufstellen noch einen Schluck Wein. Foto: Hannelore Nowacki
WATTENHEIM – Vieles war in diesem Jahr neu bei der Kerwe in Wattenheim. Auch das gab es zum ersten Mal: Im Hof der Familie Ambros konnten sich die Kerwebesucher vom Wohlgeschmack gegrillter Bratwurst vom einheimischen Reh und Wildschwein überzeugen. Mit ihrer Kettensäge schnitzt Sigrid Ambros Holzskulpturen, die sie gleich nebenan ausstellte. Die FC Boys organisierten den Kerwelauf und kümmerten sich an ihrem Getränkestand um den Durst der Kerwebesucher, am Freitag öffnete ihr Cocktailstand im Zelt mit DJ-Musik. Bei der Feuerwehr ging es an allen vier Tagen hoch her. Ein Höhepunkt war die Musikgruppe „BollWerk“ mit Sängerin Barbara Boll am Samstagabend. „Das hat voll eingeschlagen“, berichtete Boris Morew noch ganz begeistert im Gespräch mit dem TIP, „die Leute haben getanzt und gefeiert, einfach super“. Sein Fazit: „Ich bin hochzufrieden mit der Kerwe, die Feuerwehr hat ihren Teil zum Erfolg beigetragen“. Morew dankte allen Helfern und Anwohnern. Freitag lockte das legendäre Kotelettessen die Besucher an, der Schnitzeltag mit dreierlei Variationen folgte am Samstag, zum Tag der offenen Tür am Sonntag kam der unverzichtbare Rostbraten auf die Teller. Neu war das Salatangebot am Sonntag. Und dann der Montag – große Haxen und dicke Rippchen mit Sauerkraut lösten den erwarteten Ansturm aus. Vorher hatten die Kerwebesucher dem neuen Kerwevadder Siegbert Ochsenschläger zugehört, der hoch oben im Wind die höchsten Sprossen der Kerweleiter erklommen hatte. Blauer Himmel und warme Sonne am Kerwemontag, so ist es nicht immer. Kerwevadder Ochsenschläger erinnerte an den Regen letztes Jahr. „You are my sunshine“ spielten Elly & Kurt passend zum aktuellen Wetter. „Zum Ortsgescheh“ hatte er in bester Mundart einiges zu berichten, vom Navi, das nur Deutsch versteht und vom letzten Christbaum. Seine Empfehlung: „Nemmts net so ernst, nemmts fröhlich un heiter“. Einen kräftigen Schluck Wein hatte der Kerwevadder für den Kerwekranz übrig, bevor er seinen Kerweborsch Rico Kronauer, Roman Babist und Timo Acker beim Aufstellen des Kerwebaums half – ein mutiges Unterfangen in luftiger Höhe. Wem g’hört die Kerb? – „Unser“ schallte es aus vielen Kehlen zurück. Hannelore Nowacki