Umbruchstimmung in der Evangelischen Kirchengemeinde in Groß-Rohrheim
Neuer Kirchenvorstand offiziell ins Amt eingeführt
Der neue Kirchenvorstand: Monika Oswald, Doris Englert, Birgit Kautzmann, Eberhard Petri, Christoph Menger, Günter Schaab, Gabriele Engert, Kurt Brenner, Stephanie Olf, Farzin Javaheri Fazel, Martina Wittmer, Dekan Geil, Marlies Weigold, Nina Kleiner Foto: oh
GROSS-ROHRHEIM - Vielfältige Herausforderungen warten auf die neu gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in der evangelischen Gemeinde in Groß-Rohrheim. Am vergangenen Sonntag führte sie Dekan Geil offiziell in ihr Amt ein. Gleichzeitig verabschiedete er die ausscheidenden Kirchenvorstände, die zum Teil bis zu 30 Jahre im Amt waren. Umbruchstimmung herrscht zurzeit in der evangelischen Kirchengemeinde in Groß-Rohrheim. Bei der Kirchenvorstandswahl im April galt es zahlreiche freiwerdende Positionen neu zu besetzen – das Vorhaben gelang und zahlreiche engagierte Gemeindeglieder stellten sich der Wahl. Bei der offiziellen Einführung in ihr Amt konnten die Gottesdienstbesucher die Vorfreude und die Spannung der elf gewählten Männer und Frauen spüren. Verständlich, denn wie Dekan Geil betonte, übernehmen sie damit die Leitung der Gemeinde. Beeindruckend ist in Groß-Rohrheim vor allem die Vielfalt im neuen Kirchenvorstand: Jede Altersgruppe, verschiedene berufliche Hintergründe und ganz unterschiedliche Interessen spiegelt er wider. Bis auf Eberhard Petri und den bisherigen Vorsitzenden des Kirchenvorstands, Kurt Brenner, handelt es sich dabei allesamt um neue Mitglieder. Erstmals wählten die Gemeindeglieder auch einen jungen Mann, der aus dem Iran stammt und erst vor einigen Jahren konvertierte, in ihr Leitungsgremium. Verstärkt wird der Kirchenvorstand durch Monika Oswald und Nina Kleinert, die sich als Nachrückerinnen für die Gemeinde engagieren. Ebenso beeindruckend sind aber auch die Leistungen der ausscheidenden Kirchenvorstände: Rosemarie Krauß arbeitete 30 Jahre aktiv in dem Gremium mit, Hannelore Krist engagierte sich 18 Jahre und Philipp Engert sowie Dieter Neeb blicken auf 12 Jahre als Kirchenvorstände zurück, Jutta Preißinger und Gerlinde Meister brachten sich eine Amtsperiode in die Gemeinde ein. zg