Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) forciert dezentrales Konzept und stellt Container für ausgediente Haushaltsgeräte auf
Neues Angebot zum Entsorgen von E-Schrott
Neues Konzept: Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) will künftig im Kreisgebiet vermehrt Möglichkeiten anbieten, ausgediente Haushaltsgeräte zu entsorgen. Was bislang nur zentral bei den Wertstoffhöfen möglich war, soll künftig auch dezentral über Container an vielfrequentierten Stellen in Städten und Gemeinden funktionieren. Ein erster Container wurde dieser Tage auf dem Gelände des OBI-Marktes in Bensheim aufgestellt. Das Foto zeigt (von links): ZAKB-Geschäftsführer Gerhard Goliasch, OBI-Marktleiter Alexander Schwab und Helmut Sachwitz, stellvertretender Vorsitzender der Zweckverbandsversammlung und Erster Stadtrat der Stadt Bensheim. Foto Thomas J. Zelinger
KREIS BERGSTRASSE - Kaputter Toaster, kaputter Rasierapparat, kaputter MP3-Player. In der Welt von heute fällt einiges an Elektroschrott an. Jeder Haushalt weiß warum. Wo aber hin mit ausgedienten Geräten? Schließlich sind sie kein Restmüll, sondern liefern über die Wiederverwertung wichtige Rohstoffe. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) bietet seit langem an seinen Wertstoffhöfen jedermann die Möglichkeit, E-Schrott los zu werden. Jetzt baut der Verband den Service aus und setzt auf kurze Wege und ein dezentrales Konzept. Versuchsweise ist in diesen Tagen auf dem Gelände des OBI-Marktes in Bensheim ein Container aufgestellt worden, in dem Kleingeräte entsorgt werden können.
„Die Leute müssen sich nicht mehr extra auf den Weg zu einem unserer Wertstoffhöfe machen, um ihren Elektroschrott los zu werden, sondern können ausgediente Kleingeräte quasi en passent entsorgen, wenn sie ihren Einkauf machen“, erklärt ZAKB-Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Erfreut zeigt sich Goliasch, dass mit OBI ein Partner gefunden wurde, der die Idee unterstützt und unkompliziert den notwendigen Platz für den Container zur Verfügung gestellt hat. In den nächsten Wochen und Monate wird der Abfallzweckverband beobachten, wie der Sammelbehälter an der Südseite des Baumarktparkplatzes angenommen wird.
Gleichzeitig wird bereits über Standorte für weitere Container im Kreisgebiet nachgedacht. „Wir hoffen, dass die E-Schrott-Sammelstellen eines Tages eine ähnliche Akzeptanz finden, wie sie Altkleider-, Altschuh- oder auch Glascontainer längst haben“, so Goliasch. Ziel des Konzepts, das unter dem Stichwort „Insellösung“ firmiert, ist, die Quote bei der Wertstoffsammlung weiter zu verbessern. Der Umwelt tut dies auf jeden Fall gut. Und auch die Bürger im Kreisgebiet können profitieren: Die Verwertung von Wertstoffen ist beim ZAKB ein Faktor, der dazu beiträgt, die Müllgebühren für die Haushalte stabil zu halten. Weitere Infos unter www.zakb.de. zg