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  • Fr., 04. September 2015, 00:53 Uhr
    Zahlreiche Änderungen / Startschwierigkeiten möglich / Kiss and Ride-Parkplätze an Schulen

    Neues Fahrplankonzept startet pünktlich zum Schulstart

    Am Montag tritt das neue Fahrplankonzept in Lampertheim in Kraft – mit einer weiterhin ausgezeichneten Erreichbarkeit der Kernstadt. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Am Montag, 7. September, startet in Lampertheim das neue Fahrplankonzept – mit vielen wichtigen Änderungen, die durch die VTL in einem neuen Heft, das auch alle Fahrpläne enthält, zusammengefasst wurden. Diese Änderungen, die auch die Strecke der Linien sowie die Schaffung neuer Haltestellen betreffen, stellten VTL-Geschäftsführer Bernd Isenhardt, Ordnungsamtsleiter Uwe Becher und Ludwig Müller von Walter Müller Reise GmbH & Co. KG im Rahmen eines Pressegesprächs vor. Die neuen Pläne sind in den Bussen selbst, im Rathausservice, der Außenstelle Hofheim, in Schulen, beim TIP und im Internet auf der neu gestalteten Homepage unter www.vtl-online.de erhältlich.

    Startschwierigkeiten möglich

    „Aufgrund der zahlreichen Änderungen wird es in den ersten Tagen und Wochen sicher zu dem ein oder anderen Problem kommen. Wir bitten um Verständnis. Diese eventuellen Schwierigkeiten werden wir aber schnell beheben, notfalls auch mit Ersatzbussen”, verspricht Bernd Isenhardt, Geschäftsführer der VTL.

    Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

    – Die Haltestelle Danziger Straße word aufgehoben. Als Ersatz benutzen Sie bitte die neue Haltestelle Alte Dampfmühle in der Wormser Straße. Ebenfalls aufgehoben wird die Haltestelle Andreasstraße, als Ersatz dient die Haltestelle in der Bürstädter Straße in Höhe der Busbucht des Autohauses Rauch. In der Biedensandstraße wurde eine neue Haltestelle eingerichtet, bitte beachten Sie, dass nicht mehr alle Fahrten der Linie 603/604 bis zur Haltestelle Biedensand fahren.

    – Die Übergangszeiten zwischen Bus und Bahn im Bereich des Bahnhofes wurden verlängert, um den ÖPNV-Kunden ein sicheres und rechtzeitiges Umsteigen zu ermöglichen.

    – Die Streckenführung auf der Linie 603 im Bereich der Wohngebiete Rosenstock und Europaring mit Fahrtziel Bahnhof Lampertheim/Biedensand erfolgt entgegen der bisherigen Fahrtrichtung. Ab Europabrücke erfolgt die Fahrtstrecke durch die Industriestraße zur nächsten Haltestelle Eugen-Schreiber-Straße.

    BUZ 2: Die Übergangszeiten zwischen Bus und Bahn im Bereich des Bahnhofes wurden verlängert. Foto: Benjamin Kloos


    – Die Durchbildung der Linie 601 (Hofheim-Lampertheim) und 602 (Hüttenfeld-Lampertheim) ist nötig, um den Aufwand im Innenstadtbereich und hier speziell der Doppelbedienung zwischen Schulzentrum und Bahnhof zu reduzieren und den Wageneinsatz zeitlich zu optimieren.

    – Die Neuordnung des Busangebotes auf den Linien 601 und 602 führt dazu, dass sich die Angebote dieser beiden Linien mit dem Angebot der Regionalbuslinie 644 gegenseitig zu einem schlüssigen Angebot für die gemeinsam bedienten Stadtteile ergänzen.

    – Zudem wurde die permanenten Erreichbarkeit des Gewerbegebietes in der Otto-Hahn-Straße als auch der Innenstadt gewährleistet. Dies ist insbesondere für Senioren wichtig, denn die Bedienung im 20-Minuten-Takt bietet eine attraktive Anbindung sowohl an Ärzte, Ämter oder die Fußgängerzone in der Kernstadt als auch die Wohngebiete Europaring, Rosenstock und Guldenweg mit den Seniorenwohnheimen und die Einkaufsmärkte in der Otto-Hahn-Straße. Hier wurde zudem die Haltestelle auf Höhe des Sparkassenautomates bzw. auf der anderen Seite des ALDI – hier mit überdachtem Wartebereich – verlegt.

    – Wie im Bereich der Otto-Hahn-Straße soll der gesamte ÖPNV in Lampertheim möglichst behindertengerecht ausgebaut werden. Jede neue Haltestelle wird in diesem Stile erbaut. In der Otto-Hahn-Straße fährt in den Abendstunden ein Ruftaxi die Haltestelle an, mit dem Vorteil, dass dieses direkt vor den entsprechenden Fachmärkten halten kann.

    – Apropos Ruftaxi: Die Anbindung nach Sandhofen zu IKEA wird weiterhin ausschließlich über Ruftaxis erfolgen. „Dies ist durchaus eine Verteuerung für die Kunden”, weiß Bernd Isenhardt. Denn die Ruftaxieinnahmen sind keine VRN-Einnahmen. Dies gilt allerdings nicht, wenn man eine Zeitfahrkarte besitzt, denn diese wird auch durch die Ruftaxis akzeptiert. Gleichzeitig ist das Ruftaxi aber auch zeitlich flexibler.

    Ruftaxis sind in der Regel 60 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit mit Angbe des Abfahrtsortes, des Reiseziels und der Anzahl der Personen telefonisch unter 06206/3332 anzumelden. Bis zum 12. Dezember und der Neuordnung im gesamten Verkehrsverbund werden die jetzigen Regelungen bezüglich des Ruftaxis gelten.

    „Ab Montag werden wir die entsprechenden Daten sammeln und sehen, wo wir korrigieren müssen und können, die neuen Bordcomputer werden dabei sicher eine große Unterstützung sein", verspricht Ludwig Müller. „Gleichzeitig habe ich eine wichtige Bitte an die Fahrgäste: Halten Sie beim Einsteigen Ihren Fahrschein bereit, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.” Aufgrund der Tatsache, dass die Fahrplanänderungen neu sind, kann es gegebenenfalls zu nachträglichen Änderungen kommen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch an die 06206/130-5818.

    Kiss and Ride

    Einen wichtigen Hinweis an Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto an die Schule bringen, hielt Ordnungsamtsleiter Uwe Becher bereit: „Im Bereich der Biedensandstraße wurde nicht nur eine neue Bushaltestelle eingerichtet, die das Gebiet besser an den ÖPNV anschließen soll und zwischen der 2. und 5. Schulstunde als einzige Haltestelle in der Biedensandstraße an der Schule angefahren wird, sondern es wird ab Montag auch drei sogenannte Kiss and Ride-Parkplätze zum Holen und Bringen geben. Diese befinden sich jeweils etwa 200 Meter vom Schulzentrum West entfernt in der Biedensandstraße in Höhe des Treffs, auf dem ehemaligen Hessentagsgelände in der Schwimmbadstraße sowie im Bereich der Schifferstraße. Gemeinsam mit dem ADAC werden wir mithilfe von Schildern auf dieses neue Angebot aufmerksam machen und bitten die Eltern, das Angebot zum Schutz und zur Sicherheit der Schüler sowie aller Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Denn gerade im Bereich des Wendehammers in der Biedensandstraße am LGL kam es immer wieder zu schweren Verkehrsbehinderungen, so dass die Busse nicht ordnungsgemäß die entsprechende Haltestelle anfahren konnten”, wirbt Uwe Becher um Verständnis und Unterstützung. Benjamin Kloos

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