
KREIS BERGSTRASSE – „Depressionen zählen zu den häufigsten seelischen Störungen überhaupt“, berichtet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (vormals: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) auf der Webseite www.frauengesundheitsportal.de und erläutert: „Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer. Rund 9,7 Prozent der Frauen (Männer: 6,3 Prozent) in Deutschland berichten, dass bei ihnen innerhalb der zurückliegenden zwölf Monate eine Depression oder depressive Verstimmung diagnostiziert wurde. Insgesamt liegt das Risiko für Frauen in ihrem Leben eine Depression zu entwickeln bei 35 Prozent (Männer: 20 Prozent).“
Vor diesem Hintergrund wenden sich das Frauenbüro der Stadt Bensheim und das Evangelische Dekanat Bergstraße mit einem neuen Angebot gezielt an Frauen: Ab dem 4. September trifft sich in den Räumen des Frauenbüros (Hauptstraße 53, 2. OG, Seiteneingang rechts) an jedem 1. Donnerstag eines Monats, 18 Uhr, die „Gesprächsgruppe für Frauen mit Depression“. Interessierte Frauen sind herzlich willkommen.
Die Gesprächsgruppe verfolgt das Ziel der gegenseitigen Unterstützung, Hilfsmöglichkeiten sollen aufgezeigt und ein Informationsaustausch ermöglicht werden. Begleitet werden die Teilnehmerinnen von Jutta Gemeinhardt.
Frau Gemeinhardt ist Diplom-Religions-Pädagogin sowie Supervisorin (Deutsche Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V.) und verfügt über eine über 20 Jahre währende berufliche Praxis in psychiatrisch-psychotherapeutischen Kliniken. Seit 17 Jahren arbeitet sie in den Diensten des Evangelischen Dekanats Bergstraße als Seelsorgerin in der Vitos-Klinik in Heppenheim. zg
INFOS
Kontakt: Frauenbüro Stadt Bensheim, Hauptstraße 53, 64625 Bensheim, Telefon: 06251 / 856003, E-Mail: frauenbuero@bensheim.de.
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