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  • Mo., 18. Januar 2016, 10:46 Uhr
    Vorsitzende Silke Lüderwald ruft auf, am 6. März zu wählen

    Neujahrsempfang des SPD-Ortsbezirks mit Blick auf die Wahlen

    Silke Lüderwald wies beim Neujahrsempfang der SPD Hofheim auf die nächsten Ziele hin – am 6. März hofft sie auf die Mehrheit der SPD, um dann Ortsvorsteherin werden zu können. Foto: Hannelore Nowacki

    Silke Lüderwald wies beim Neujahrsempfang der SPD Hofheim auf die nächsten Ziele hin – am 6. März hofft sie auf die Mehrheit der SPD, um dann Ortsvorsteherin werden zu können. Foto: Hannelore Nowacki

    HOFHEIM – Auf den Tischen schauten die Glückskäfer freundlich in die Runde und die Platten mit Hausmacherwurst- und Käsebroten standen schon zum Zugreifen bereit. Der SPD-Ortsbezirk  Hofheim hatte Mitglieder und Bürger am Freitagabend zum Neujahrsempfang im Bürgerhaus eingeladen. Unter den Mitgliedern im voll besetzten Nebenraum waren auch mehrere Mandatsträger aus Stadtparlament, Ortsbeirat und Kreistag sowie Magistrat. Bevor der gemütliche Teil des Abends beginnen konnte, stand zunächst die Politik im Mittelpunkt. SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Erster Stadtrat Jens Klingler und der Lampertheimer SPD-Spitzenkandidat Marius Schmidt nahmen zu verschiedenen Themen Stellung. Silke Lüderwald, die Spitzenkandidatin für den Hofheimer Ortsbeirat, gab in ihrer Rede einen Rückblick auf das vergangene Jahr und streifte dabei auch die Krisen und Ereignisse in der Welt wie die Finanzkrise in Griechenland, die Terroranschläge in Paris und das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer. In Hofheim habe es jedoch auch positive Momente gegeben, betonte sie. Unter dem Stichwort „Flüchtlinge“ erinnerte Lüderwald daran, dass die Hofheimer bewiesen hätten, dass sie nicht den Kopf in den Sand stecken – „egal, welche schlimmen Dinge auch rund um uns passieren“. In ihrem Rückblick ging die Spitzenkandidatin über das vergangene Jahr hinaus, um auf die Vielzahl von Anträgen der SPD im Ortsbeirat hinzuweisen, die maßgeblich zur Weiterentwicklung in Hofheim beigetragen hätten. Auch habe die Hofheimer SPD mehrere eigene Veranstaltungen wie das Kinderfest, Boule und Politik oder das Neubürgerfest durchgeführt. Ihr Fazit: „Das was wir geleistet haben, hat mit Stillstand nix, aber auch rein gar nichts zu tun“, bekräftigte Lüderwald. In wenigen Wochen, am 6. März, sind Kommunalwahlen, der Wahlkampf kommt auf Touren, wie auch der Neujahrsempfang zeigte. Lüderwald will als Ortsvorsteherin in Nachfolge von Rita Rose dafür sorgen, dass „Hofheim lebendig, lebenswert bleibt“. Kommunalpolitik funktioniere nur gemeinsam mit den Bürgern, den Bewohnern“, meinte Lüderwald. Ihr Aufruf: Die Partei unterstützen und zur Wahl gehen. „Die Kommunalwahl am 6. März ist wichtig“, betonte sie, denn „Lampertheim geht uns alle an, denn es ist unsere Heimat, hier leben wir“. Auch Hofheim spürt die Folgen, die aus der Ablehnung des Haushaltsentwurfs durch CDU, FDP und den Grünen resultieren, wie Lüderwald in Bezug auf den geplanten Umbau des Bürgerhauses andeutete. Klingler hob die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor und lobte die „ganz hervorragende Arbeit“ mit den Flüchtlingen in Hofheim, die insbesondere durch Ortsvorsteherin Rita Rose und viele weitere  Ehrenamtliche geleistet werde. Zum abgelehnten Haushalt erklärte Klingler, dass zuvor ein Jahr lang viele Gespräche geführt worden seien, um im Dezember zu einer finalen Entscheidung zu kommen. Der Haushalt sei sicherlich nicht ausgeglichen, aber enthielt, was Hofheim und Lampertheim vorangebracht hätte. „Unsere Stärke liegt darin, dass wir ehrlich und offen sind“, sagte Klingler und gab der Hoffnung Ausdruck, dass es die SPD in Hofheim bei der kommenden Kommunalwahl wieder schaffe, die 50-Prozent-Marke zu knacken. SPD-Spitzenkandidat Schmidt nahm die CDU ins Visier und hielt ihr vor, dass sie wenig tue, aber viel trommle und Ideen für sich reklamiere, die nicht die ihren seien. Mit Blick auf den auf den öffentlichen Personennahverkehr meinte Schmidt: „Das ist der Irrsinn der schwarz-grünen Kreispolitik“. Den Kampf um die Buslinie 642 habe die SPD nicht aufgegeben. „Am 6. März beginnt die Zukunft – wir sind bereit sie zu gestalten“, sagte Wahlkämpfer Schmidt. Rita Rose sei der „Idealtypus einer Ortsvorsteherin“ mit Leidenschaft und Herz, sagte Schmidt. Ortsvorsteherin Rita Rose, die nach 35 Dienstjahren nicht mehr für dieses Amt kandidieren will, hofft ebenfalls auf 50 Prozent bei der Wahl, denn „die Bürger in Hofheim sind mit unserer Politik gut aufgestellt“. Hannelore Nowacki

    Am „Roten Tisch“ werden im Laufe der Wahlkampfes wichtige Themen vor Ort besprochen wie hier beim Neujahrsempfang mit Ortsvorsteherin Rita Rose, Marius Schmidt, Silke Lüderwald und Jens Klingler. Foto: Hannelore Nowacki


     

     

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