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  • Mo., 19. Januar 2015, 10:32 Uhr
    Bürgermeister Rainer Bersch blickt auf das abgelaufene Jahr zurück

    Neujahrsempfgang in der Rathausscheune mit Sportler- und Züchterehrung

    Für sportliche und züchterische Leistungen wurden beim Neujahrsempfang der Gemeinde Groß-Rohrheim über 40 Personen geehrt. Foto: Eva Wiegand


    GROSS-ROHRHEIM – Wie jedes Jahr begrüßte Bürgermeister Rainer Bersch zahlreiche Gäste in der Rathausscheune zum traditionellen Neujahrsempfang.

    Noch bevor er einen kurzen Rückblick über das abgelaufene  Jahr gab, beurteilte er die derzeitige Lage der Kommune. Weniger Steuereinnahmen und mehr zu bewältigende Aufgaben, sorgten dafür, dass das soziale Miteinander wichtiger denn je sei. „Die anstehenden Investitionen werfen Fragen auf, ob alles Wünschenswerte auch realisierbar ist“, betonte Bersch, denn die Finanzausstattung der Gemeinde sei nicht ausreichend. Umso mehr sei das Engagement in den Vereinen und Organisationen zu würdigen. In seiner Rückschau hob Bersch dann einzelne Stationen des abgelaufenen Jahres hervor. So sei die erste Hälfte des Jahres 2014 von der Bürgermeisterwahl geprägt gewesen. „Ich freu mich umso mehr, dass sie mir mit fast 80% erneut das Vertrauen ausgesprochen haben. Das war ein klares Votum für den Bürgermeister und eine Anerkennung dessen, was in den letzten Jahren auf den Weg gebracht worden ist“, so Bersch. Auch 2014 sei das Gemeindeleben von Festen und Veranstaltungen geprägt gewesen. Neben dem Freundschaftsspiel des FC Alemannia Groß-Rohrheim gegen Eintracht Frankfurt, erwähnte der Bürgermeister auch die Veranstaltung „Gitarrenzauber“ in der Musikkiste, die über 600 Besucher nach Groß-Rohrheim gelockt habe.

    Die Zukunft Groß-Rohrheims im Blick: Bürgermeister Rainer Bersch. Foto: Eva Wiegand


    Besondere Erwähnung in seiner Rückschau fand auch das 25jährige Jubiläum mit der Partnerstadt Mouzon in Frankreich sowie das 125jährige Jubiläum des Gesangsvereins Liederkranz. Stolz war der Bürgermeister über die Einweihung der Kinderkrippe und das Stolpersteinprojekt. Besonderen Dank sprach er der neuen Führung der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Rohrheim, Gemeindebrandinspektor Alfred Helfrich und Reiner Donnerstag, aus. „Die Feuerwehr ist ein Beispiel dafür, dass es noch Solidarität gibt“, betonte Bersch. Als Ausblick für das neue Jahr blieb dem Bürgermeister nur zu berichten, dass die Themen, die im abgelaufenen Jahr auf der Tagesordnung standen, die Gemeinde auch 2015 beschäftigen werden. Nach seiner Rede überreichte der Bürgermeister dann auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Urkunden und Präsente an insgesamt 44 zu Ehrende, die 2014 durch ihre sportlichen oder züchterischen Leistungen hervorstachen. Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller überreichte im Rahmen der Ehrungen eine Anerkennungsprämie des Landes Hessen an Kurt Hanisch für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. Mit dem Goldenen Brandschutzzeichen am Bande zeichnete er Rainer Schollmeier aus. Auch mehrere Deutsche Meister holten sich ihre Urkunden ab und durften sich im Goldenen Buch der Gemeinde verewigen. Einen „Riesenapplaus“ forderte Moderator Ralf Baumann dann zum Finale für die beiden Weltmeister in der Disziplin „Angeln vom Boot mit einem Kunstköder“, Thomas Engert und Marc Ptacovsky. Eva Wiegand



     

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